Fussball

Dänemark patzt gegen Albanien

Von SPOX
Pierre-Emile Höjbjerg kam mit Dänemarg gegen Albanien nicht über ein torloses Remis hinaus
© getty

Dänemark stand gegen Albanien enorm unter Zugzwang, kommt am Ende aber nicht über ein torloses Remis hinaus. Mit demselben Ergebnis endet das Spitzenspiel der Gruppe F zwischen Ungarn und Rumänien. Griechenland bleibt erneut glücklos, Serbien hat mit Armenien keine Probleme. In der Deutschland-Gruppe patzte Schottland gegen Georgien.

Gruppe D

Deutschland - Polen 3:1 (2:1)

Tore: 1:0 Müller (12.), 2:0 Götze (19.), 2:1 Lewandowski (36.), 3:1 Götze (82.)

Hier gehts zur Analyse.

Georgien - Schottland 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Qazaishvili (38.)

Keinen einzigen Schuss brachte Schottland in der ersten Halbzeit auf das Tor von Georgien. Deutschlands Gruppengegner lieferten insgesamt ein Spiel auf mäßigem Niveau, aber die Georgier spielten immerhin Chancen heraus.

So war es Valeri Qazaishvili (38.), der einen kurzen Hacken zur Führung veredelte. Fast wäre ihm sogar der Doppelschlag gelungen, nur wenige Minuten später verstolperte der Mann von Vitesse Arnheim aber frei vor dem Tor.

Auch der Seitenwechsel brachte für die Gäste von der Insel keine Besserung. Schottland blieb erschreckend ungefährlich und verliert damit an Boden in der Gruppe D. Deutschlands erster Verfolger sind sie allerdings weiterhin.

Gibraltar - Irland 0:4

Tore: 0:1 Christie (26.), 0:2 Keane (49.), 0:3 Keane (51./FE), 0:4 Long (79.)

Gruppe F

Ungarn - Rumänien 0:0

Die Ausgangslage war vor der Partie eindeutig: Die Gäste aus Rumänien lagen mit 14 Punkten an der Tabellenspitze der Gruppe F, Ungarn rangierte mit drei Punkten Rückstand auf dem Relegationsplatz. Das Team von Dardai-Nachfolger Bernd Storck musste also dringend punkten, um nicht den Anschluss an Rumänien und Nordirland (Rang zwei mit 13 Punkten) zu verlieren.

Dementsprechend verlief die Anfangsphase. Beide Teams schenkten sich nichts, gefährlich wurde es nur nach Standardsituationen. Roland Juhasz und Vlad Chiriches vergaben jeweils aus aussichtsreicher Position. Ansonsten passierte nicht allzu viel im ersten Durchgang: Beide Mannschaften standen in der Defensive kompakt, nach vorne fehlten die zündenden Ideen.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern in der Groupama Arena in Budapest ein ähnliches Bild. Die Partie lebte vom Kampf und der Spannung - Schiedsrichter Dr. Felix Brych musste ein ums andere Mal eingreifen. Spielerisch lief weiterhin nicht viel zusammen und so blieb es am Ende beim torlosen Remis.

Nordirland, das auf den Färöer Inseln erfolgreich war (3:1), verdrängte Rumänien vom ersten Rang der Gruppe F. Ungarn liegt weiterhin auf Platz drei.

Griechenland - Finnland 0:1 (0:0)

Tor: Pohjanpalo (75.)

Viel dürften sich die Fans beim Duell zwischen dem Tabellenvorletzten aus Finnland und dem Letzten aus Griechenland ohnehin nicht erwartet haben. Was beide Mannschaften dann jedoch zeigten, entsprach nicht den Namen auf beiden Seiten.

Viele Fouls, viele Freistöße und wenig Chancen waren es im Georgios Karaiskakis Stadium. Der Heimvorteil genügte den Gastgebern zum leichten optischen Übergewicht, wirklich zwingend wurden die Griechen allerdings nie.

Die Partie hätte torlos enden können, doch Joker Joel Pohjanpalo (75.) brachte mit seinem Treffer neuen Wind in die Partie. Selbst die offensiven Wechsel Griechenlands brachten aber keine Besserung in Form von Toren mehr ein.

Gruppe I

Dänemark - Albanien 0:0

Die Dänen versuchten von Anfang zu zeigen, wer Herr im Haus ist, mussten sich allerdings mehrfach auf Torwart Kasper Schmeichel verlassen. Die Gäste wurden dementsprechend mutiger und suchten zahlreiche Abschlüsse.

Doch mit der angespannten Situation in der Gruppe und zwei punktgleichen Rivalen auf dem Platz, drängten die Dänen auf das Tor. Nach einer guten Stunde stand mehr und mehr Erita Berisha im Fokus - und dieser ist bekanntlich Albaniens Keeper.

Einzig Nicklas Bendtner wusste den Mann im Kasten zu überwinden, tat dies allerdings aus Abseitsposition - das Parken Stadion jubelte umsonst. Es blieb beim torlosen Remis, weder Dänemark noch Albanien können zu Portugal aufschließen.

Serbien - Armenien 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Hayrapetyan (22./Eigentor), 2:0 Ljajic (53.)

Serbien darf in der EM-Qualifikation endlich den ersten Sieg in Gruppe I feiern, wirkliche Freude kommt dadurch aber nicht auf. Zwar konnte man durch das 2:0 die Rote Laterne an Gegner Armenien abgeben, mit nur einem Zähler hat man aber keine Chance mehr, 2016 nach Frankreich zu fahren.

Schuld ist mitunter der Drei-Punkte-Abzug aus der Partie gegen Albanien, doch auch gegen die Armenier tat sich das Team von Radovan Curcic schwer und so musste ein Eigentor von Levon Hayrapetyan (22.), der einen Ball von Andrija Zivkovic abgefälscht hatte, für die Führung herhalten.

Im zweiten Durchgang sorgte schließlich der Mailänder Adem Ljajic (53.) für den Endstand, als er einen Abpraller nach einem Schuss von Aleksandar Kolarov aus kurzer Distanz verwerten konnte. Beide Teams liegen damit punkt- und torgleich am Ende der Tabelle, die Serbien haben aber nach dem 1:1 im Hinspiel den direkten Vergleich insgesamt gewonnen.

Die Qualifikation zur EURO 2016 im Überblick

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