Auslieferung weiterer FIFA-Manager

SID
Donnerstag, 16.07.2015 | 12:41 Uhr
Die Schweizer Justiz hat den ersten Funktionär an die USA ausgeliefert
© getty
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Im FIFA-Korruptionsskandal haben die Schweizer Behörden nach der Überstellung eines Topvertreters des Weltverbandes an die USA die Befragung der in Haft verbliebenen FIFA-Funktionäre zu ihrer Auslieferungsbereitschaft bestätigt.

Zu den Ergebnissen machte das Schweizer Bundesamt für Justiz noch keine Angaben. Sollte keiner der festgenommenen Personen einem vereinfachten Auslieferungsverfahren wie der schon überstellte Funktionär zustimmen, stellen die Behörden eine Entscheidung über die Auslieferungsanträge der US-Justiz von Anfang Juli für August in Aussicht.

Ende Mai hatte die Schweizer Polizei auf US-Antrag vor dem FIFA-Kongress in Zürich sieben Spitzenfunktionäre, darunter die damaligen FIFA-Vizepräsidenten Jeffrey Webb (Kaimaninseln) und Eugenio Figueredo (Uruguay), verhaftet.

Die Anklage der US-Justiz gegen insgesamt 14 Beschuldigte - neun Fußball-Funktionäre und fünf Vermarktungsmanager - lautet auf Beteiligung an Verschwörungen, Betrug, Korruption und Geldwäsche. Bei den Machenschaften sollen über mehr als zehn Jahre Bestechungsgelder in dreistelliger Millionenhöhe geflossen sein.

FIFA gibt keinen Kommentar ab

Die Identität des bereits am vergangenen Mittwoch ausgelieferten Funktionärs ist nicht bekannt. Spekulationen mehrerer US-Medien zufolge jedoch soll Webb seiner Überstellung an die US-Justiz zugestimmt haben.

Die Anwälte der noch im Schweizer Gefängnis sitzenden Funktionäre können nach Ende der Befragung binnen 14 Tagen eine Stellungnahme zum US-Auslieferungsersuch abgeben. Generell besteht auch die Möglichkeit eines Antrages zur Verlängerung der Frist um 14 Tage. Eine spätestens danach erfolgende Entscheidung der Schweizer Behörden kann in zwei gerichtlichen Instanzen angefochten werden.

Die FIFA hatte nach Eingang der Auslieferungsanträge in der Schweiz eine Stellungnahme abgelehnt: "Dies ist eine Angelegenheit für die zuständigen Behörden. Vonseiten der FIFA gibt es keinen Kommentar."

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