Änderungen der WM-Bewerbungen möglich

FIFA mit weiteren Reformen?

SID
Freitag, 17.07.2015 | 16:20 Uhr
Die FIFA könnte bald einige Reformen erleben
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Als eine weitere Konsequenz aus dem FIFA-Korruptionsskandal soll die Exekutive des Weltverbandes auf ihrer Sitzung am Montag in Zürich über Reformvorschläge für Bewerbungsverfahren um die Ausrichtung künftiger WM-Turniere beraten. Das berichtete das Internetfachportal insideworldfootball am Freitag unter Berufung auf hochrangige Quellen bei der FIFA.

Demnach sollen Kandidaten für die Gastgeberrolle bei einer WM-Endrunde künftig keine Projekte zur Förderung des Fußballs im Ausland mehr finanziell unterstützen dürfen. Die bislang noch ausdrücklich in den Bewerbungsstatuten verankerte Erlaubnis für entsprechende Zuwendungen soll gestrichen werden.

Außerdem liegt der FIFA-Exekutive voraussichtlich der Plan auf dem Tisch, dass Interessenten an der Ausrichtung eines WM-Turniers künftig hinsichtlich von Menschen- und Arbeitsrechten die Standards der Vereinten Nationen (UN) anerkennen und umsetzen müssen.

Beide Vorschläge würden Schlussfolgerungen aus den massiven Schwierigkeiten der FIFA bei zurückliegenden Vergaben von WM-Endrunden sein. Programme zur Fußball-Entwicklung in Drittländern waren erst zuletzt bei der Aufdeckung des jüngsten FIFA-Skandals durch eine Zahlung Südafrikas nach seiner Wahl zum WM-Gastgeber 2010 über zehn Millionen Dollar ins Zwielicht geraten.

Die ermittelnde US-Justiz hält die Summe für Schmiergeld als Gegenleistung für Stimmen bei der WM-Vergabe, während die Südafrikaner die Überweisung weiterhin als Unterstützung für Förderprojekte in der Karibik bezeichnen.

Russland in der Kritik

Wegen der Vergabe der nächsten WM-Endrunde 2018 an Russland sowie des folgenden WM-Turniers vier Jahre später an Katar wird außerdem auch die Ignoranz der FIFA gegenüber gesellschaftlicher Probleme in Ländern von WM-Partnern weltweit scharf kritisiert.

Russland missachtet in mehreren Bereichen die Menschenrechte, und in Katar sind mutmaßlich schon Hunderte von ausländischen Arbeitern auch durch die unwürdigen Vorgaben des entrechtenden Kafala-Systems in dem Emirat auf WM-Baustellen ums Leben gekommen.

Bereits für die Bewerbung um das WM-Turnier 2026 hatte die FIFA wegen der Querelen um die umstrittenen Zuschläge für Russland und Katar vor Ausbruch des Skandals Verfahrensänderungen beschlossen. Statt in der Exekutive werden WM-Gastgeber künftig auf dem FIFA-Kongress von den Delegierten aller 209 Mitgliedsverbände gewählt. Dadurch soll der Kauf von Stimmen verhindert werden.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung