WM-Macher vor US-Einreise gewarnt?

SID
Mittwoch, 03.06.2015 | 17:19 Uhr
Im Zuge des FIFA-Skandals sollen wohl Katars WM-Macher vor einer Ausreise gewarnt worden sein
© getty
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Die Ermittlungen der US-Justiz im Korruptionsskandal beim Weltverband FIFA sollen die Austragung der WM-Endrunde 2022 in Katar stärker als bisher infrage stellen.

Informationen der Schweizer Zeitung Tagesanzeiger (Zürich) zufolge sollen die Organisatoren des übernächsten WM-Turniers wegen drohender Verhaftungen von ihren US-Anwälten vor der Einreise in die USA gewarnt worden sein. Das Blatt beruft sich in seiner Berichterstattung auf eine zuverlässige Quelle. Bereits zuvor hatte auch ein US-Medienportal gemeldet, dass die Araber von ihren Rechtsvertretern in den Staaten Hinweise auf mögliche Festnahmen bei der Einreise erhalten hätten.

Katars WM-Organisationskomitee dementierte die Informationen aus der Schweiz und den USA allerdings. "Das ist falsch, und es ist verantwortungslos, darüber zu schreiben", sagte Komitee-Sprecher Nasser al-Kather laut Tagesanzeiger.

Hintergrund der angeblichen Warnungen sind die Ermittlungen der US-Ermittlungsbehörden zu direkten oder indirekten Schmiergeldzahlungen in insgesamt dreifacher Millionenhöhe an Funktionäre aus hohen FIFA-Kreisen oder dem Umfeld des Verbandes. Die von der US-Bundespolizei FBI geleiteten Untersuchungen hatten in der Vorwoche in Zürich zur spektakulären Verhaftung von sieben hochrangigen Fußball-Funktionären geführt.

Die gut fünf Jahre zurückliegende Vergabe des WM-Turniers 2022 an Katar überprüft momentan die Schweizer Bundesanwaltschaft. Die Eidgenossen hatten im vergangenen März ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet, nachdem die FIFA im Herbst 2014 als Konsequenz aus dem Bericht über ihre offiziell ergebnislosen Untersuchungen auf interner Ebene eine entsprechende Anzeige gegen Unbekannt erstattet hatte.

Im Zuge ihrer Ermittlungen untersuchen die Schweizer auch den Zuschlag für die WM 2018 an Russland, das 2010 zeitgleich mit Katar zu einem WM-Gastgeber gekürt worden ist. Die FIFA lehnt bislang ungeachtet aller Indizien für Manipulationen der beiden Wahlen eine Neuvergabe der WM-Turniere ab.

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