Anti-Korruptions-Gesetz nimmt Hürde

SID
Mittwoch, 03.06.2015 | 19:23 Uhr
Die FIFA hat ihren Hauptsitz in Zürich
© getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
CSL
Live
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
Venlo

Inmitten der Turbulenzen um den Korruptionsskandal beim Weltverband hat im FIFA-Stammland Schweiz ein Anti-Bestechungs-Gesetz die erste parlamentarische Hürde genommen. Der Ständerat als Vertretung der regionalen Kantone verabschiedete mit knapper Mehrheit eine Verschärfung der Bestimmungen, wonach Bestechung als Offizialdelikt von Amts wegen verfolgt werden muss.

Das neue Gesetz, nach dem allerdings ein öffentliches Interesse Voraussetzung für die Aufnahme von Ermittlungen sein soll, muss nun noch durch den Nationalrat der Volksvertreter.

Die vom Ständerat beschlossene Einschränkung kann für die rund 60 neben der FIFA in der Schweiz ansässigen internationalen Sportorganisation von großer Bedeutung sein: Das öffentliche Interesse ist in dem geplanten Gesetz nicht näher definiert.

Kontrollmechanismen künftig obligatorisch

Dennoch gelten nun auch für die Verbände wie schon seit mehreren Jahren für in der Schweiz angesiedelte Unternehmen strengere Vorschriften zur Korruptionsbekämpfung. Die FIFA (Sitz Zürich), die Europäische Fußball-Union (UEFA/Nyon) oder auch das Internationale Olympische Komitee (IOC/Lausanne) sowie die übrigen Dachorganisationen des internationalen Sports müssen in Zukunft "alle erforderlichen und zumutbaren organisatorischen Vorkehrungen" zur Verhinderung von Bestechung treffen. Entsprechend werden interne und effektive Kontrollmechanismen künftig als obligatorisch vorausgesetzt.

Das neue Gesetz soll den nationalen Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden zusätzliche Instrumente bei der Bekämpfung von Korruption an die Hand geben. Im laufenden Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft bei der FIFA wegen der umstrittenen Vergabe der WM-Endrunden 2018 an Russland und 2022 an Katar können die Fahnder aufgrund der Gesetzeslage nur wegen "ungetreuer Geschäftsbesorgung" sowie Geldwäsche und nicht auch wegen Privatbestechung ermitteln.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung