Fussball

FIFA: Zico will Änderungen

SID
Die Brasil-Legende fordert tiefgreifende Änderungen bezüglich der FIFA-Präsidentschaft
© getty

Erneut ist das Amt des FIFA-Präsidenten zu besetzen. Diesmal könnte sich auch Zico in die Reihe der Herausforderer von Sepp Blatter einreihen, die Legende fordert zuvor aber tiefgreifende Änderungen.

"Wenn sich nichts ändert, werde ich nicht kandidieren", führte der 62-Jährige gegenüber der Bild aus: " Ich werde nicht mein Geld ausgeben, um Flugtickets zu kaufen, um die Welt zu reisen und um Stimmen zu bitten. Ich bin gegen diese Form, dass der Kandidat von fünf Nationalverbänden unterstützt werden muss. Da fängt die Korruption schon an."

Der Brasilianer kann sich zwar vorstellen, Blatter herauszufordern, will dies aber nur tun, wenn bereits im Vorfeld einige Dinge geändert werden. Zwar sei er zuversichtlich, genug Unterstützung für eine ernsthafte Kandidatur zu bekommen, geht allerdings nicht davon aus, diese in seinem Heimatland zu finden.

"Heute existieren mehr Möglichkeiten bei der Fifa als bei der CBF. Hier ist das Wahlgremium mit 27 Regional-Verbänden sehr klein und man muss die Unterstützung von acht haben, um sich für die Präsidentschaft zu bewerben", so Zico.

Warum nicht Maradona?

Sein Team hat er noch nicht zusammengestellt. Einem Engagement von Diego Maradona steht er aber aufgeschlossen gegenüber: "Wegen allem was er im Fußball gemacht hat, bringt er die Voraussetzungen mit - ob es nun richtig oder falsch war.
"

Die geringe Rückendeckung aus seinem Land findet er enttäuschend. "Diese Stille schadet dem Fußball. Man muss sehr viel Persönlichkeit und Kraft haben, um in solchen Situationen den Mund aufzumachen", richtete er sich unter anderem an Pele, der sich bisher zurückhält.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung