Samstag, 11.04.2015

Vor der FIFA-Präsidentschaftswahl

Maradona: "Blatter hat Angst"

Diego Maradona ist der Meinung, dass Sepp Blatter befürchtet, bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten zu verlieren, weil er "keine Stimmen mehr kaufen kann". Der Argentinier unterstützt derweil Prinz Ali bin Al-Hussein aus Jordanien, der, neben Luis Figo und Michael van Praag, den Amtsinhaber bei der Wahl am 29. Mai herausfordern will.

Maradona fällt gerne durch markige Aussagen auf: Diesmal knüpft er sich FIFA-Chef Blatter vor
© getty
Maradona fällt gerne durch markige Aussagen auf: Diesmal knüpft er sich FIFA-Chef Blatter vor

Maradona kritisierte Blatter in seiner bekannten Art und stellte gleichzeitig den positiven Einfluss heraus, den Al-Hussein als FIFA-Präsident erzeugen könnte.

"Ich bin sehr glücklich, Teil dieses Teams zu sein, um die Welt zu bereisen und die Ideen des Prinzen zu verbreiten, die dem Weltfußball zweifellos nützen würden", sagte Maradona der Diario Popular. "Blatter hat Angst, weil die Kandidaten keine Stimmen mehr kaufen können. Bisher hat er das immer getan und das kann er jetzt nicht mehr. Deshalb glauben wir, dass es Zeit für eine Veränderung ist", so der 54-Jährige weiter. "Wir werden die FIFA zum Besseren verändern, und zwar für jeden."

"Fußball in den Vordergrund stellen"

Maradona erklärte zudem, warum die FIFA bisher in den falschen Händen war. "Ich weiß, welche Veränderungen Al-Hussein in seinem Land geschaffen hat und was er zu leisten im Stande ist. Ich habe immer gesagt, dass sich die FIFA in den Händen von Leuten befindet, die Fußball noch nicht einmal mögen. Es ging immer nur ums Geschäft, jetzt ist es an der Zeit, den Fußball in den Vordergrund zu stellen."

In einer Pressekonferenz in Kolumbien wiederholte Maradona unterdessen immer wieder, dass Blatter nicht die richtigen Eigenschaften habe, um eine Organisation wie die FIFA anzuführen. "Es gibt keinen Grund, dass zu tun, was Blatter tut. Zu glauben, der mächtigste Mann im Fußball zu sein, ohne jemals gegen einen Ball getreten zu haben", fügte der ehemalige Barca-Spieler an. "Deswegen unterstütze ich den Prinzen. Ich denke, dass wir gute Chancen haben, Blatter in den Hintern zu treten. Daran habe ich keine Zweifel."

Kritik an United-Coach van Gaal

Gleich mal in Rage geredet, sparte er auch nicht an Kritik für Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal hinsichtlich des Umgangs mit Star-Stürmer Radamel Falcao: "Van Gaal ist kein netter Kerl, er ist näher am Teufel als sonstirgendwas".

Der ehemalige niederländische Bondscoach van Gaal war einst Erfolgstrainer beim deutschen Rekordmeister Bayern München, aber auch dort umstritten. Falcao ist beim englischen Rekordmeister nur Ergänzungsspieler und überlegt, den Verein von Old Trafford wieder zu verlassen.


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