"Notwendig, Rassisten zu bestrafen"

Von Florian Ring
Mittwoch, 11.03.2015 | 18:44 Uhr
Samuel Eto'o fordert harte Strafen gegenüber Rassisten
© getty
Advertisement
NBA
Mo21.05.
Erlebe alle Spiele der Conference Finals live!
First Division A
Live
Brügge -
Gent
Serie A
Live
Cagliari -
Atalanta
Serie A
Live
Chievo Verona -
Benevento
Serie A
Live
Udinese -
Bologna
Serie A
Live
Neapel -
Crotone
Serie A
Live
AC Mailand -
Florenz
Serie A
Live
SPAL -
Sampdoria
Serie A
Live
Abstiegs-Konferenz: Serie A
Primera División
Live
Atletico Madrid -
Eibar
Ligue 2
Live
Ajaccio -
Le Havre
Primera División
FC Barcelona -
Real Sociedad
Serie A
Lazio -
Inter Mailand
Serie A
Sassuolo -
AS Rom
Superliga
Midtjylland -
Horsens
2. Bundesliga
Erzgebirge Aue -
Karlsruher SC (Highlights Relegation)
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Racing
Allsvenskan
Häcken -
AIK
Championship
Aston Villa -
Fulham
Allsvenskan
Malmö -
Dalkurd
League One
Rotherham -
Shrewsbury
Friendlies
Argentinien -
Haiti

Samuel Eto'o hat nach den Vorfällen mit Fans des FC Chelsea in Paris strengere Strafen für Rassismus im Fußball gefordert. Einige Anhänger der Londoner hatten einen 33-Jährigen Pariser am Einsteigen in die U-Bahn gehindert und dabei lautstark rassistische Lieder angestimmt.

Eto'o, der in der Saison 2013/14 für die Blues aktiv war, zeigte sich nach den Ereignissen geschockt, weil er mit den Chelsea-Fans stets in einer positiven Beziehung stand. Um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, müsse "die Justiz strenger sein".

"Ich war erschüttert", sagte der Kameruner Le Parisien. "Ich konnte es nicht verstehen. Als ich bei Chelsea war, hatte ich nie irgendwelche Probleme mit den Fans. Sie haben mich immer respektiert und unterstützt", so Eto'o weiter. "Wir können nicht alle Fans aufgrund der Dummheit von fünf oder zehn Personen verurteilen. Wir müssen nichts verallgemeinern, aber es ist dringend notwendig, diejenigen zu bestrafen, die das getan haben."

Eigene Erfahrungen mit Rassismus

Eto'o betonte zudem, dass man die Menschen nicht nach ihrer unterschiedlichen Herkunft beurteilen sollte und nannte ein Ziel. "Ich hoffe, dass der Tag kommen wird, an dem der Rassismus verschwunden ist. Dafür brauchen wir Zeit und eine Menge Arbeit"

Zu seiner Zeit in Spanien beim FC Barcelona hatte der 34-Jährige einst selbst Erfahrungen mit Rassismus gemacht. Anhänger von Real Saragossa hatten damals jeden Ballkontakt von Eto'o mit Affengeräuschen begleitet. "Wenn dir so etwas passiert, ist es wichtig nicht aufzugeben und nicht aufzuhören, gegen Rassismus anzukämpfen."

Für Eto'o beginnt diese Aufgabe bereits bei der Erziehung. "Die Schule und Eltern haben eine Schlüsselrolle, aber die Medien genauso. Senden sie einfach die richtige Botschaft."

Samuel Eto'o im Steckbrief

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung