Übertragen sich politische Spannungen auf den Fußball?

Medien: Palästina will Israel-Ausschluss

SID
Dienstag, 31.03.2015 | 13:06 Uhr
Für deinen Antrag benötigt der palästinensische Verband eine Zwei-Drittel-Mehrheit
© getty
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Beim Kongress der FIFA steht auch große Weltpolitik auf der Agenda: Palästinas Verband hat nach Informationen von insideworldfootball einen Antrag zum vorläufigen Ausschluss Israels eingereicht.

Die FPA zieht damit offenbar in dem anhaltenden Nahost-Konflikt eine sportpolitische Konsequenz aus den gescheiterten Vermittlungsgesprächen mit seinem Nachbarverband.

Vonseiten der FIFA gab es zunächst keine Stellungnahme. Für die Annahme seines Antrages benötigt der PFA eine Zweidrittel-Mehrheit unter den 209 Delegierten. Palästina gehört der FIFA seit 1998 als ordentliches Mitglied an. Die Araber sind dem asiatischen Kontinentalverband zugeordnet, während Israel aufgrund der politischen Situation Mitglied des Europa-Verbandes UEFA ist.

Seit Israels Offensive in den Palästinenser-Gebieten fordert der PFA Sanktionen durch die FIFA. Die Palästinenser beklagen, dass Israel Reisen von Mannschaften und Delegationen ebenso be- und verhindert wie die Auslieferung von Ausrüstungen, Baumaßnahmen für Fußball-Plätze und außerdem Vereine aus den Siedlungen in der besetzten West Bank an seinen nationalen Wettbewerben teilnehmen lässt.

Die Vermittlungsgespräche waren auf Anregung von FIFA-Boss Joseph S. Blatter aufgenommen worden. In der UEFA-Exekutive soll Präsident Michel Platini (Frankreich) den israelischen Vertreter Avi Luzon bereits zuletzt vergeblich zu größerer Kompromissbereitschaft seines Verbandes in den Verhandlungen aufgefordert haben.

Israel im Überblick

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