Montag, 02.03.2015

APOEL-Trainer Thorsten Fink im Interview

Fink: "Skepsis ist unangebracht"

Thorsten Fink hat seit Januar wieder einen Job: Der ehemalige Coach des Hamburger SV trainiert nun APOEL Nikosia. Im Interview spricht Fink über die Phase ohne feste Arbeit, seinen Start in das vermeintliche Abenteuer Zypern und erklärt, weshalb ihn APOEL an seine Zeit beim FC Basel erinnert.

Thorsten Fink wurde am 17. September 2013 nach einem 2:6 in Dortmund beim HSV entlassen
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Thorsten Fink wurde am 17. September 2013 nach einem 2:6 in Dortmund beim HSV entlassen

SPOX: Herr Fink, Sie sind jetzt seit einem guten Monat Trainer von APOEL Nikosia. Zwischen diesem Engagement und Ihrer Entlassung beim Hamburger SV lagen rund 15 Monate. Wie haben Sie den Großteil dieser Zeit verbracht?

Thorsten Fink: Nachdem ich erst einmal abgeschalten und mich um die Familie gekümmert habe, konnte ich einen relativ neutralen Blick auf meine Zeit beim HSV werfen. Ich habe das Geschehen Revue passieren lassen: Was habe ich gut gemacht, was war nicht so erfolgreich? Ich habe viel reflektiert und finde, dass es dann normal ist, wenn man auf Dinge kommt, die man beim nächsten Mal verbessern möchte. Es tat gut, diesen Abstand dabei zu haben, den man als sehr eingespannter Trainer gar nicht haben kann.

SPOX: Haben Sie irgendwo hospitiert?

Fink: Nein, aber ich habe mir ein paar Trainingseinheiten angeschaut. Gerade beim FC Bayern, der nur wenige Meter von meiner Haustür entfernt trainiert. Ich bin dazu einige Male in die Stadien gegangen, war beispielsweise in der Schweiz und Österreich. Es war hilfreich, einen neutralen Blick auf die verschiedenen Partien und Mannschaften werfen zu können, um einfach zu einer besseren Beurteilung zu kommen. Ist man im Job, dann lässt die Zeit meistens nur das Videostudium zu.

SPOX: Sie sagten, dass es immer wieder Kontakte zu Erst- und Zweitligisten gab. Welche Voraussetzungen hätten diese Klubs denn in Ihrer damaligen Situation erfüllen müssen, um von Ihnen eine Zusage zu erhalten?

Fink: Es ist ja bei keinem Trainer, der entlassen wurde, so, dass er direkt danach eine riesige Auswahl hat. Im Laufe der Zeit gibt es dann lose Kontakte zu Vereinen. Da blockt man manches ab, manchmal spricht man miteinander und kommt dann nicht zusammen - das ist unterschiedlich. Das Interesse und die Leidenschaft müssen für mich stimmen. Natürlich sucht jeder einen Verein, bei dem man langfristig etwas aufbauen kann, doch da kann jeder auch unterschiedliche Auffassungen haben. Man muss genau abwägen, denn bei einem vielleicht zu vorschnellen Entschluss kann man sich auch mal die Finger verbrennen.

SPOX: Gab es einen Klub, bei dem Sie kurz vor einem Engagement standen, dann aber doch abgesagt haben? Es hieß, Sie seien als Nachfolger von Thomas Schneider beim VfB Stuttgart im Gespräch gewesen.

Fink: Das habe ich auch gelesen (lacht). Ich hatte zum VfB aber keine Kontakte. Der FC Luzern wollte mich in die Schweiz zurückholen, doch da habe ich keine persönliche Perspektive gesehen. Basel, Hamburg und dann zurück zum Schweizer Tabellenletzten - das hätte nicht gepasst.

SPOX: Sie haben nun auf Zypern einen Vertrag über ein halbes Jahr mit einer Option auf ein weiteres Jahr unterschrieben. Wieso war in diesem Fall der Zeitpunkt gekommen, um zuzusagen?

Fink: Direkt nach meinem Aus in Hamburg hätte ich mir Nikosia auch nicht vorstellen können, das muss ich ehrlich sagen. Ich kannte den Verein aus der Champions League, da waren sie schon zwei Mal in der Gruppenphase dabei. Das Angebot kam in einer Phase, in der alles für mich gepasst hat. Ich wollte nicht länger und mehr als zwei Jahre ohne Verein sein. Die Lust war wieder da, täglich mit einer Mannschaft, die Meister werden kann, zu arbeiten und neue Ideen umzusetzen.

SPOX: Was sprach für APOEL?

Fink: Ich habe mir die Bedingungen hier angeschaut und konnte feststellen, dass dies ein sehr professioneller Klub war. Zusammen mit der Aussicht, Meister werden zu können und in die Champions-League-Gruppenphase einzuziehen, hat das letztlich den Ausschlag gegeben. APOEL ist für mich wie Basel, die Situation ist durchaus vergleichbar. Der alte Trainer hatte Erfolg, doch der Verein wollte neue Impulse.

SPOX: Was sind die primären Inhalte, die Sie derzeit auf den Weg bringen?

Fink: Es geht darum, zusammen mit meinem Team etwas aufzubauen und die Strukturen bis hinunter in den Nachwuchsbereich zu verbessern, so wie wir das bereits in Basel taten. Die einzelnen Trainer sollen sich mit unserer Hilfe weiterbilden, damit wir künftig nicht nur ältere Ex-Stars einkaufen können, sondern auch jungen Spielern - am besten aus dem eigenen Verein - die Perspektive aufzeigen, dass man hier Meister werden und in der Champions League spielen kann.

SPOX: Wie sehr sind Sie jetzt in der Anfangszeit beansprucht, Sie müssen ja den Klub als solchen sowie die Liga erst einmal kennenlernen?

Fink: Freizeit ist nicht momentan, aber das ist eigentlich immer so, wenn man neu zu einem Klub kommt. Ich bin dabei, alles kennen zu lernen. Ich habe mir unsere Akademie genau angeschaut, Spiele der U23 sowie der Jugendmannschaften und ich schaue, dass ich bald jeden mit seinem Namen begrüßen kann (lacht). Ich saß auch schon in gegnerischen Stadien und habe unsere Kontrahenten beobachtet. Das eine oder andere Mal bleibt dann etwas Zeit über, um sich am Strand in ein Cafe zu setzen, einen Kaffee zu trinken und aufzutanken, bevor das Training ansteht.

SPOX: Haben Sie schon irgendetwas Einschneidendes erlebt, das Sie zuvor nicht kannten?

Fink: Es gab kürzlich eine Bombendrohung gegen die zyprischen Schiedsrichter, die daraufhin natürlich nicht zu den Spielen gekommen sind. Deshalb sind einige Partien ausgefallen und verlegt worden. Das ist natürlich sehr bedauerlich. Mir kam es als neuer Trainer insofern entgegen, als dass ich die Mannschaft dann ohne Spiel länger beisammen hatte und mit ihr noch ein paar zusätzliche Tage arbeiten konnte.

50 Stadien, die man gesehen haben muss
Das Sükrü-Saracoglu-Stadion in Istanbul bietet 50.509 Menschen Platz - Fenerbahce spielt hier
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Das Sükrü-Saracoglu-Stadion in Istanbul bietet 50.509 Menschen Platz - Fenerbahce spielt hier
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Die Türk Telekom Arena in Istanbul hat Platz für 52.650 Personen - hier wiederum ist Galatasaray zuhause
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"Stadionwelt.de" veröffentlicht ein Buch mit dem Titel "50 Stadien, die man gesehen haben muss". Mit dabei: Die Amsterdam ArenA (51.628 Zuschauer)
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Das Olympiako Stadio "Spiros Louis" in Athen fasst gut 75.000 Menschen. Hier spielen AEK Athen und Panathinaikos Athen
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Das Olympiako Stadio "Spiros Louis" in Athen fasst gut 75.000 Menschen. Hier spielen AEK Athen und Panathinaikos Athen
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Das legendäre Camp Nou in Barcelona bietet sage und schreibe 99.354 Zuschauern Platz, damit ist es das größte Stadion Europas. Hier spielt bekanntlich der FC Barcelona
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Das legendäre Camp Nou in Barcelona bietet sage und schreibe 99.354 Zuschauern Platz, damit ist es das größte Stadion Europas. Hier spielt bekanntlich der FC Barcelona
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Der St. Jakob-Park in Basel - genannt "Joggeli" - ist mit 38.512 Plätzen das größte Stadion der Schweiz. Die Heimstätte des FC Basel
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Der St. Jakob-Park in Basel - genannt "Joggeli" - ist mit 38.512 Plätzen das größte Stadion der Schweiz. Die Heimstätte des FC Basel
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Das Stadion Roter Stern, auch Marakana gennant, in Belgrad fasst 55.000 Personen und ist die Heimspielstätte von Roter Stern Belgrad sowie der serbischen Nationalmannschaft
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Das Stadion Roter Stern, auch Marakana gennant, in Belgrad fasst 55.000 Personen und ist die Heimspielstätte von Roter Stern Belgrad sowie der serbischen Nationalmannschaft
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Das Olympiastadion in Berlin bietet 74.244 Personen Platz. Hertha BSC ist hier zuhause
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Das Olympiastadion in Berlin bietet 74.244 Personen Platz. Hertha BSC ist hier zuhause
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Das Stade de Suisse in Bern ist mit einer Kapazität von 31.783 das zweitgrößte Stadion der Schweiz. Die Young Boys tragen ihre Heimspiele an diesem Ort aus
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Das Stade de Suisse in Bern ist mit einer Kapazität von 31.783 das zweitgrößte Stadion der Schweiz. Die Young Boys tragen ihre Heimspiele an diesem Ort aus
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Das Stadion Miejski in Breslau wartet mit 42.771 Sitzplätzen auf und ist die Heimat von Lech sowie Warta Posen
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Das Stadion Miejski in Breslau wartet mit 42.771 Sitzplätzen auf und ist die Heimat von Lech sowie Warta Posen
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Das Stade Roi-Baudouin in Brüssel bietet 50.093 Personen Platz. Hier spielen die belgische Fußball sowie Rugby-Union-Nationalmannschaft
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Das Stade Roi-Baudouin in Brüssel bietet 50.093 Personen Platz. Hier spielen die belgische Fußball sowie Rugby-Union-Nationalmannschaft
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Das Stadionul National (Nationalstadion) in Bukarest bietet 55.600 Zuschauern Platz, kann aber auf 63.000 Plätze ausgebaut werden
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Das Stadionul National (Nationalstadion) in Bukarest bietet 55.600 Zuschauern Platz, kann aber auf 63.000 Plätze ausgebaut werden
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Das Millennium Stadium in Cardiff ist das Nationalstadion von Wales und wird für Fußball und Rugby genutzt. Es bietet Platz für 74.500 Zuschauer und hat ein verschließbares Dach
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Das Millennium Stadium in Cardiff ist das Nationalstadion von Wales und wird für Fußball und Rugby genutzt. Es bietet Platz für 74.500 Zuschauer und hat ein verschließbares Dach
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Die PGE Arena Gdansk in Danzig fasst bis zu 43.608 Zuschauer und ist Spielort bei der EM 2012
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Die PGE Arena Gdansk in Danzig fasst bis zu 43.608 Zuschauer und ist Spielort bei der EM 2012
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Der Signal Iduna Park in Dortmund ist mit einem Fassungsvermögen von 80.720 das größte Fußball-Stadion Deutschlands
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Der Signal Iduna Park in Dortmund ist mit einem Fassungsvermögen von 80.720 das größte Fußball-Stadion Deutschlands
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Das Aviva Stadium in Dublin ist das neue Heimstadion der Irischen Rugby-Union-Nationalmannschaft und der Irischen Fußballnationalmannschaft - 51.700 passen rein
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Das Aviva Stadium in Dublin ist das neue Heimstadion der Irischen Rugby-Union-Nationalmannschaft und der Irischen Fußballnationalmannschaft - 51.700 passen rein
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Die ESPRIT arena in Düsseldorf ist (wie man sieht) eine Multifunktionsarena und bietet 54.600 Zuschauern Platz. Fortuna Düsseldorf trägt hier seine Heimspiele aus
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Die ESPRIT arena in Düsseldorf ist (wie man sieht) eine Multifunktionsarena und bietet 54.600 Zuschauern Platz. Fortuna Düsseldorf trägt hier seine Heimspiele aus
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Die Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main hat ein Fassungsvermögen von 51.500 Zuschauern. Eintracht Frankfurt hausiert hier
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Die Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main hat ein Fassungsvermögen von 51.500 Zuschauern. Eintracht Frankfurt hausiert hier
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Die Veltins-Arena (bis 2005 Arena AufSchalke) in Gelsenkirchen fasst 61.673 Zuschauer
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Die Veltins-Arena (bis 2005 Arena AufSchalke) in Gelsenkirchen fasst 61.673 Zuschauer
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Der Celtic Park in Glasgow - auch "Parkhead" genannt - hat eine Kapazität von 60.832
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Der Celtic Park in Glasgow - auch "Parkhead" genannt - hat eine Kapazität von 60.832
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Der Hampden Park in Glasgow bietet 52.500 Plätze. Einst galt es als größtes Stadion der Welt - 1937 sahen hier 149.547 Besucher das Länderspiel Schottland gegen England
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Der Ibrox Park in Glasgow fasst 50.467 Zuschauer - hier spielen die Glasgow Rangers
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Die Imtech Arena in Hamburg fasst insgesamt 57.000 Zuschauer
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Die Imtech Arena in Hamburg fasst insgesamt 57.000 Zuschauer
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Das NSK Olimpijskyj oder Olympiastadion Kiew bietet 70.050 Plätze
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Das RheinEnergieStadion in Köln bietet Platz für 50.000 Personen und ist die Spielstätte des 1. FC Köln
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Der Parken ist ein Fußballstadion mit schließbaren Dach in Kopenhagen. Sowohl Spielstätte der dänischen Nationalmannschaft als auch des FC Kopenhagen
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Der Parken ist ein Fußballstadion mit schließbaren Dach in Kopenhagen. Sowohl Spielstätte der dänischen Nationalmannschaft als auch des FC Kopenhagen
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Das Estadio da Luz, auf Deutsch Stadion des Lichts, in Lissabon hat eine Kapazität von 65.647 und ist die Spielstätte von Benfica Lissabon
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Anfield ist das legendäre Stadion des FC Liverpool - es fasst 45.362 Personen
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Anfield ist das legendäre Stadion des FC Liverpool - es fasst 45.362 Personen
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Das Wembley-Stadion in London fasst satte 90.000 Menschen . Nach dem Camp Nou in Barcelona ist es das zweitgrößte Stadion Europas
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Das Estadio Santiago Bernabeu ist das Stadion von Real Madrid und hat Platz für 80.925 Personen
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Das Giuseppe-Meazza-Stadion, auch als San Siro bekannt, ist die Heimstätte der beiden mailändischen Klubs AC Milan und Inter Mailand. Es hat eine Kapazität von 82.955
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Das Old Trafford, auch "Theatre of Dreams" genannt, ist das Stadion von Manchester United, hat ein Fassungsvermögen von 76.212 Personen und steht in Trafford
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Das Stade Velodrome in Marseille bietet 60.031 Menschen Platz. Olympique Marseille trägt hier seine Spiele aus
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Das Stade Louis II im Fürstentum Monaco und ist die Spielstätte des AS Monaco und hat Platz für 18.523 Fans
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Das Olympiastadion Luschniki (Olimpiski Kompleks Luschniki) in Moskau hat Platz für 84.864 Menschen und ist die Spielstätte von Spartak Moskau
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Das Olympiastadion Luschniki (Olimpiski Kompleks Luschniki) in Moskau hat Platz für 84.864 Menschen und ist die Spielstätte von Spartak Moskau
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Die Allianz Arena im Norden von München bietet 69.901 Plätze und ist das Stadion der beider Münchner Vereine: Bayern München sowie 1860 München
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Das Stadio San Paolo in Neapel ist die Spielstätte des SSC Neapel und bietet 60.240 Zuschauern Platz
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Das Stade de France bietet 80.000 Leuten Platz und ist die Spielstätte der französischen Fußball- sowie Rugby-Nationalmannschaft
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Das Stade de France bietet 80.000 Leuten Platz und ist die Spielstätte der französischen Fußball- sowie Rugby-Nationalmannschaft
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Das Estadio do Dragao, auf Deutsch Drachenstadion, ist das Stadion des FC Porto - 50.948 Plätze
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Das Estadio do Dragao, auf Deutsch Drachenstadion, ist das Stadion des FC Porto - 50.948 Plätze
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Die Synot Tip Arena steht in Prag, bietet 21.000 Personen Platz und ist das Stadion von SK Slavia Prag
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Die Synot Tip Arena steht in Prag, bietet 21.000 Personen Platz und ist das Stadion von SK Slavia Prag
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Das Stadio Olimpico in Rom hat Platz für 72.698 Personen und ist die Spielstätte von Lazio und dem AS Rom
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Das Stadio Olimpico in Rom hat Platz für 72.698 Personen und ist die Spielstätte von Lazio und dem AS Rom
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Das Feijenoord-Stadion, auch "De Kuip" genannt, hat Platz für 51.177 Personen und ist die Spielstätte von Feyenoord Rotterdam
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Das Feijenoord-Stadion, auch "De Kuip" genannt, hat Platz für 51.177 Personen und ist die Spielstätte von Feyenoord Rotterdam
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Die Philip-II-Arena ist das Nationalstadion Mazedoniens in der Hauptstadt Skopje. Es fasst 36.400 Zuschauer
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Die Philip-II-Arena ist das Nationalstadion Mazedoniens in der Hauptstadt Skopje. Es fasst 36.400 Zuschauer
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Das Stadion Poljud ist das Heimstadion von HNK Hajduk Split und fasst bis zu 34.448 Menschen
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Das Stadion Poljud ist das Heimstadion von HNK Hajduk Split und fasst bis zu 34.448 Menschen
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Das Petrowski ist das Stadion von Zenit St. Petersburg. Es fasst 21.570 Zuschauer
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Das Petrowski ist das Stadion von Zenit St. Petersburg. Es fasst 21.570 Zuschauer
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Das Juventus Stadium ist seit 2011 das neue Stadion von Juventus Turin. 41.000 Fans finden hier Platz
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Das Juventus Stadium ist seit 2011 das neue Stadion von Juventus Turin. 41.000 Fans finden hier Platz
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Hier zu sehen das Mestalla Stadion in Valencia. Es hat Platz für 53.000 Personen und ist die Heimat des FC Valencia
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Hier zu sehen das Mestalla Stadion in Valencia. Es hat Platz für 53.000 Personen und ist die Heimat des FC Valencia
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Das Nationalstadion in Warschau (pl.: "Stadion Narodowy w Warszawie") wurde für die EM 2012 errichtet und fasst 58.145 Zuschauer
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Das Nationalstadion in Warschau (pl.: "Stadion Narodowy w Warszawie") wurde für die EM 2012 errichtet und fasst 58.145 Zuschauer
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Das Ernst-Happel-Stadion in Wien ist das größte Stadion Österreichs und bietet 50.865 Plätze. Es ist die Heimspielstätte der österreichischen Nationalmannschaft
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Das Ernst-Happel-Stadion in Wien ist das größte Stadion Österreichs und bietet 50.865 Plätze. Es ist die Heimspielstätte der österreichischen Nationalmannschaft
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Das Stadion Letzigrund in Zürich bietet im Liga-Betrieb 23.333 Zuschauern Platz und ist die Spielstätte vom FC Zürich, den Grashoppern Zürich und dem LC Zürich
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Das Stadion Letzigrund in Zürich bietet im Liga-Betrieb 23.333 Zuschauern Platz und ist die Spielstätte vom FC Zürich, den Grashoppern Zürich und dem LC Zürich
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SPOX: Das ist nicht der einzige Skandal, der der den zyprischen Fußball zuletzt erschütterte. Es gibt auch Korruptions- und Manipulationsvorwürfe sowie Hooliganismus.

Fink: In der kurzen Zeit, in der ich hier bin, ist mir noch nichts derartiges aufgefallen oder passiert. Ich finde auch das Niveau der Schiedsrichter absolut in Ordnung, sie sind nicht viel schlechter als in Deutschland. Ob Spiele tatsächlich manipuliert werden oder wurden, weiß ich nicht. Es ist doch vielmehr so, dass es diese negativen Randerscheinungen beinahe in jedem Land gibt. Das macht es nicht besser, klar. Aber ich sehe nicht, dass der zyprische Fußball mit enormen Problemen zu kämpfen hat.

SPOX: In der landläufigen Meinung kommt ein Trainerjob auf Zypern häufig wie ein Abenteuer daher. Hatten Sie Berührungsängste?

Fink: Nein. Das ist auch kein Abenteuer, so sehe ich das nicht - und nur um meine Perspektive geht es. Dieser Verein hat bereits einige sinnvolle Strukturen geschaffen. Die Wege zwischen uns Entscheidungsträger sind kurz. Es geht jetzt für mich und mein Trainerteam darum, neue Reize zu setzen, um langfristig den Anforderungen Stand halten zu können. Damals in Basel ging es auch zunächst darum, die kleinen Schritte auf dem Weg zur Etablierung zu gehen. Heute ist der FC Basel auch international keine Laufkundschaft mehr.

SPOX: In Deutschland wurde Ihr Engagement bei APOEL mit einer gewissen Portion Skepsis begleitet. Stört Sie das?

Fink: Wenn ich mir jetzt noch einen Kopf machen würde, wie manche Leute darüber denken, dann hätte ich wohl überhaupt keine Freizeit mehr (lacht). Skepsis ist in meinen Augen unangebracht, weil man sich immer erst ein Urteil bilden sollte, nachdem man sich die Begebenheiten angeschaut hat. Natürlich weiß man in Deutschland nur wenig über APOEL Nikosia, aber hat sich überhaupt schon jemand genauer damit beschäftigt? Zypern ist ein Fußballland, das ist Fakt. Doch es ist europaweit noch nicht so populär. APOEL stand diese Saison aber zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren in der Gruppenphase der Champions League, so dass sich Bekanntheit und Attraktivität eindeutig gesteigert haben.

SPOX: Franz Beckenbauer hat Sie vor Jahren mal als möglichen Bayern-Trainer ins Gespräch gebracht. Jetzt sind Sie in Nikosia. Wie gehen Sie mit der Schnelllebigkeit des Geschäfts um?

Fink: Was Franz angeht: Der Mann hat einfach Ahnung (lacht). Ich nehme so etwas natürlich mit Humor, da ich nur zu gut weiß, wie schnell es im Fußball gehen kann. In Basel war alles super, als ich zum HSV kam, war immer noch alles super. Dann sind wir Siebter geworden, diese Platzierung war im Nachhinein gesehen Fluch und Segen zugleich. Wenig später war nämlich schon alles schlecht. So läuft es im Fußball. Wichtig ist, dass man in der Lage ist, sowohl die positiven wie auch die negativen Erfahrungen sinnvoll zu reflektieren. Man darf sich nicht blenden lassen, wenn man Erfolge feiert, darf aber auch nicht alles in Frage stellen oder zweifeln, wenn man einen Durchhänger hat.

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SPOX: Wie sieht Ihr persönlicher Fahrplan aus, bis wann wollen Sie entscheiden, ob Sie die Option auf ein weiteres Jahr ziehen?

Fink: Das lasse ich noch auf mich zukommen. Die Zusammenarbeit muss sich erst Schritt für Schritt entwickeln. Dann wird man sehen, inwiefern das auch auf Dauer zusammenpasst. Auch der Verein hat natürlich die Möglichkeit zu intervenieren, wenn sie sich das alles anders vorgestellt hätten. Ich bin optimistisch, es macht mir Spaß, ich schaue nach vorne. Was dann ab Mai passiert, wird die Zeit zeigen.

Basel, Hamburg, Nikosia: Thorsten Fink im Steckbrief

Interview: Jochen Tittmar

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Jochen Tittmar(Redakteur)

Jochen Tittmar, Jahrgang 1982, arbeitet seit 2008 in der Fußball-Redaktion für SPOX.com. Aufgewachsen in der Nähe von Stuttgart, ging es für ihn nach dem Studium der französischen sowie englischen Literatur und Sprache an der Universität Konstanz mit einem Praktikum beim Kicker weiter. Bei SPOX verantwortet er u.a. die Berichterstattung über Dortmund und Schalke. Zudem koordiniert er redaktionelle Projekte.

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