"Allianz gegen Blatter" möglich

SID
Prinz Ali bin Al Hussein schließt eine Allianz gegen Amtsinhaber Sepp Blatter nicht aus
© getty

Der FIFA-Präsidentschaftskandidat Prinz Ali bin Al Hussein (Jordanien) schließt eine Allianz gegen Amtsinhaber Joseph S. Blatter nicht aus. "Ich muss mit den anderen Kandidaten darüber sprechen", sagte der 39-Jährige während seines Wahlkampf-Auftaktes in London.

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Dann würde sich nur einer der drei Herausforderer am 29. Mai zur Wahl stellen - mit dann vermeintlich besseren Chancen gegen den großen Favoriten Blatter, der seine fünfte Amtszeit anstrebt.

Zudem forderte der jordanische Adlige wenigstens eine öffentliche Debatte der Anwärter vor der Entscheidung. "Damit die ganze Welt unsere Positionen kennt", sagte Prinz Ali.

Auf Figo und van Praag dabei

Neben dem FIFA-Vize aus Asien und FIFA-Boss Blatter (78) haben auch der frühere Weltfußballer Luis Figo (42/Portugal) sowie der niederländische Verbandsboss Michael van Praag (67) ihre Unterlagen eingereicht. Die offizielle Bestätigung der Kandidaten soll nach eingehender (Ethik-)Prüfung bis Anfang der kommenden Woche erfolgen.

Prinz Ali, Verbandschef seines Heimatlandes, kritisierte eine "Kultur der Einschüchterung" innerhalb der FIFA. Allerdings hoffe er dennoch auf "so viele Stimmen wie möglich". Es gehe um eine "Kandidatur für die ganze Welt", sagte er. Der FIFA-Vize selbst wurde von den Nationalverbänden aus Weißrussland, Malta, England, Jordanien, Georgien und den USA vorgeschlagen.

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