Amtsinhaber trotzt Ali-Kandidatur

Blatter erhält Unterstützung aus Asien

SID
Mittwoch, 07.01.2015 | 13:47 Uhr
Joseph Blatter erhält aus Asien und Ozeanien Rückendeckung für seine Kandidatur
© getty
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Die Hoffnungen auf eine Ablösung von Präsident Joseph S. Blatter an der Spitze der FIFA und eine Erneuerung des tief in der Krise steckenden Weltverbands haben schon einen Tag nach der angekündigten Kandidatur des jordanischen Prinzen Ali bin Al-Hussein schwere Dämpfer erhalten.

Blatter kann bei seiner angestrebten Wiederwahl die Stimmen der Mitglieder der Ozeanischen Konföderation (OFC) einplanen. Bei ihrer Tagung im neuseeländischen Wellington sicherten alle elf OFC-Nationen dem 78-jährigen Schweizer ihre Unterstützung bei der Wahl am 19. Mai zu.

Auch Scheich Ahmad Al Fahad Al Sabah, Präsident des asiatischen Olympia-Rates OCA, steht an der Seite Blatters. "Ich spreche für Kuwait. Wir werden Blatter nach Kräften unterstützen und es niemandem erlauben, ihn herauszufordern", sagte der Scheich.

Zwar begrüßte Al Sabah die Bewerbung des 39 Jahre alten Prinz Ali, diese kommt nach Einschätzung des 51-Jährigen aber nicht zum geeigneten Zeitpunkt: "Ich glaube, dass es für ihn zu früh ist, ein solches Amt zu bekleiden."

Blatter strebt eine fünfte Amtszeit an der FIFA-Spitze an. Prinz Ali und der Franzose Jérôme Champagne sind die Gegenkandidaten des Schweizers. Ihnen werden aber lediglich Außenseiterchancen eingeräumt.

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