Donnerstag, 08.01.2015

Kein Ruhm ohne demokratischen Sieg

Blatter begrüßt Kandidatur von Prinz Ali

FIFA-Boss Joseph Blatter hat die mögliche Kandidatur seines neuen Herausforderers Prinz Ali bin Al Hussein bei der Präsidenten-Wahl des Weltverbandes begrüßt. "Diese Kandidatur kann mich nur erfreuen", wird der 78-Jährige in der Schweizer Zeitung "Le Matin" zitiert: "Wir leben in einer Demokratie und das kann die Debatte nur bereichern."

Joseph Blatter würde sich über eine Kandidatur von Ali bin Al Hussein freuen
© getty
Joseph Blatter würde sich über eine Kandidatur von Ali bin Al Hussein freuen

Der jordanische Adlige Ali, seit 16 Jahren Präsident des nationalen Fußballverbandes und seit 2011 FIFA-Vize, hatte seine Ambitionen am Dienstag bekannt gegeben.

Meldeschluss für die Kandidaten, die mindestens fünf Nationalverbände als Unterstützer angeben müssen, ist der 29. Januar. Neben dem 39-Jährigen will auch der als chancenlos geltende Franzose Jérôme Champagne Amtsinhaber Blatter ablösen.

"Heißt es nicht, ein Sieg ohne Kampf ist ein Triumph ohne Ruhm?", fragte Blatter, der im Mai seine fünfte Amtszeit anstrebt. Der FIFA-Chef kann sich allerdings auch recht sicher sein - unmittelbar nach Prinz Alis Ankündigung hatten die Mitglieder der Ozeanischen Konföderation (OFC) sowie mehrere asiatische Verbände dem "König vom Zürichberg" ihre Unterstützung zugesagt.


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