Kandidatur für FIFA-Präsidenten-Amt

Ginola will Blatter herausfordern

SID
Freitag, 16.01.2015 | 10:52 Uhr
David Ginola plant eine Kandidatur für das FIFA-Präsidentenamt
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels: FCB-B04
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Der frühere französische Fußball-Profi David Ginola will Jospeh S. Blatter bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten herausfordern. Wie ernst er es meint, ist unklar. Seine Chancen sind gering.

ls Fußballer machte David Ginola meist eine gute Figur. Und weil er grundsätzlich als vorzeigbarer Mann gilt, arbeitete der Franzose auch schon als Model und spielte nach seiner Karriere als abtrünniger deutscher Scharfschütze in der Kriegskomödie "The Last Drop" mit. Der deutsche Titel dieses Films lautet "Das Himmelfahrtskommando", er könnte auch als Motto dienen für das Vorhaben, mit dem Ginola nun an die Öffentlichkeit getreten ist: Er will, unterstützt von einem Wettanbieter aus Irland, FIFA-Präsident Joseph S. Blatter ablösen.

"Ich weiß, dass es nicht leicht für mich wird, gewählt zu werden, aber ich muss es versuchen", sagte der 47-Jährige bereits am Tag vor der offiziellen Vorstellung von "Team Ginola" in London der Boulevardzeitung "The Sun". "Wir wissen alle", behauptet er, "dass das System FIFA nicht funktioniert". Er setze sich ein, weil er glaube, etwas bewegen zu können, "der Fußball und seine Anhänger" müssten wieder in den Mittelpunkt gerückt werden und die Menschen Vertrauen in die Entscheidungen der Verantwortlichen haben.

Seriösität der Bewerbung angezweifelt

Der bekannt extravagante Ginola, früher mit langer, wehender blonder Mähne Superstar bei Paris St. Germain sowie außerdem bei Newcastle United und Tottenham Hotspur, rief mit seiner Bewerbung allerdings sofort Stirnrunzeln hervor. Unabhängig davon, dass sie ohne Chance sein dürfte gegen den 78 Jahre alten Blatter, der seine fünfte Amtszeit anstrebt: Die Seriösität der Bewerbung wird schon deshalb angezweifelt, weil dahinter der irische Buchmacher "Paddy Power" steht. Dieser ist bekannt für seine spektakulären PR-Maßnahmen.

Paddy Power hat auch gleich die renommierte PR-Agentur M&C Saatchi engagiert, um Ginola und dessen Bewerbung ins rechte Licht zu rücken. Der Kandidat bestätigte auch, dass er 250.000 Pfund (328.000 Euro) dafür erhält, dass er sich zur Verfügung stellt. Für was auch immer. Nein, nein, versicherte Ginola am Freitag, dies sei keine Luftnummer: "Dies ist eine Kampagne von Menschen für Menschen. ich kann der nächste Präsident werden, weil ich meine Vorstellungen und meine Ansicht vom Fußball teilen möchte."

Fußball erneuern

Doch alleine mit Ankündigungen ist es nicht getan. Bis zum 29. Januar sollten Ginola und seine Unterstützer nachweisen, dass er mindestens in zwei der vergangenen fünf Jahre eine "aktive Rolle" im administrativen Bereich des Fußballs gespielt hat. Die Regeln sehen außerdem vor, dass der Franzose für eine Kandidatur um die FIFA-Präsidentschaft auch die Nominierung durch mindestens fünf nationale Verbände benötigt.

Bislang hat Ginola nur eine vage, pauschale Botschaften: "Es ist an der Zeit, dass der Fußball erneuert wird", betonte er. Er wolle Transparenz schaffen, "damit jeder weiß, wohin jeder Penny geht." Ginola ergänzte, er setzte auf die "volle Unterstützung" der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Doch die alleine wird nicht reichen.

Die Wahl zum FIFA-Präsidenten findet am 29. Mai in Zürich statt. Bislang hatte Blatter drei Gegenkandidaten: FIFA-Vizepräsident Ali Bin al-Hussein aus Jordanien, den früheren stellvertretenden FIFA-Generalsekretär Jerome Champagne aus Frankreich sowie den ehemaligen chilenischen Verbandschef Harold Mayne-Nicholls.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung