Sonntag, 07.12.2014

Chefermittler soll nicht teilnehmen

Medien: FIFA-Exko-Sitzung ohne Garcia

Die atmosphärischen Störungen innerhalb des Weltverbandes FIFA nehmen offenbar weiter zu. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, wird die hochbrisante Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees in Marokko (18. und 19. Dezember) ohne Chefermittler Michael Garcia stattfinden.

Michael Garcia wird der FIFA-Exko-Sitzung offensichtlich fernbleiben
© getty
Michael Garcia wird der FIFA-Exko-Sitzung offensichtlich fernbleiben

Der frühere US-Anwalt, hauptverantwortlich für die Korruptionsuntersuchung zu den WM-Vergaben 2018 an Russland und Katar 2022, habe keine Einladung erhalten.

An sich ist das zwar nicht ungewöhnlich - Garcia sitzt nicht in der "Regierung des Weltfußballs" - im Zuge der tiefen Krise rund um die Ermittlungen der Ethikkommission wäre aber das Vorsprechen des Vorsitzenden der Untersuchungskammer zumindest vertretbar gewesen.

Garcia hatte den vermeintlichen Abschlussbericht des deutschen Richters Hans-Joachim Eckert (München) zu seinen Ermittlungen öffentlich angezweifelt und Einspruch eingelegt.

Momentan wird der komplette Untersuchungsbericht durch den Vorsitzenden der Audit- und Compliance-Kommission der FIFA, Domenico Scala, erneut ausgewertet. Ob in Marrakesch bereits Ergebnisse vorliegen, ist fraglich.


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