UEFA-Generalsekretär wünscht sich Klarheit

Infantino: "Nase voll" von FIFA-Krise

SID
Dienstag, 02.12.2014 | 13:51 Uhr
Gianni Infantino ärgert sich über die Vorwürfe an Präsident Michel Platini
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Super Cup
Real Madrid -
Barcelona
Copa do Brasil
Botafogo -
Flamengo
Copa do Brasil
Gremio -
Cruzeiro
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Innerhalb der UEFA haben die Funktionäre so langsam "die Nase voll" von der tiefen Krise des Weltverbandes FIFA. "Die ganze Angelegenheit macht uns ein bisschen traurig", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino am Dienstag in Frankfurt/Main: "Jeden Tag kommt etwas neues raus. Es wäre schön, wenn wir Klarheit hätten." Über einen möglichen Gegenkandidaten zu Joseph S. Blatter will die UEFA im Januar beraten.

Am Sonntag waren im Zuge des vermeintlichen Skandals um die WM-Vergaben an Russland 2018 und Katar 2022 vor allem gegen UEFA-Präsident Michel Platini neue Vorwürfe aufgetaucht. Der Franzose soll angeblich aus Russland vor der Wahl am 2. Dezember 2010 ein dem Maler Pablo Picasso zugeschriebenes Gemälde geschenkt bekommen haben.

"Was natürlich belastend ist, dass solcher Blödsinn publiziert wird", sagte Infantino nach einem turnusmäßigem Treffen von acht nationalen Verbänden, darunter auch der DFB: "Die Zeitung hat selbst geschrieben, dass es nicht den Hauch eines Beweises gibt. Das fällt mir schwer zu akzeptieren, dass man solche Behauptungen in die Welt stellen kann, ohne einen Beweis zu haben. Wir sind alle ziemlich müde von diesen Geschichten."

Platini selbst hatte die Anschuldigungen umgehend zurückgewiesen, er sprach von "lächerlichen Gerüchten" und gab die Angelegenheit in die Hände seiner Anwälte.

Im Januar Beratung über Kandidaten gegen Blatter

Die Verbände UEFA werden im Januar über einen möglichen Kandidaten gegen Blatter beraten. "Die UEFA kann keinen Kandidaten aufstellen oder andere unterstützen", sagte Infantino. "Was die UEFA machen kann, ist eine Plattform bieten. Die Verbände werden sich dann zusammensetzen und gemeinsam oder vereinzelt entscheiden, was die Antwort auf die Frage ist."

Einziger Herausforderer Blatters, der am 29. Mai 2015 in seine dann fünfte Amtszeit gewählt werden will, ist bislang der Franzose Jérôme Champagne. Platini hatte bereits im Sommer seinen Verzicht erklärt.

Im Zuge der enormen Krise innerhalb des Weltverbandes wegen der WM-Vergaben an Russland 2018 und Katar 2022 wird aber spekuliert, dass die UEFA vor allem des Wahlkampfes wegen doch einen Kandidaten ins Rennen schicken wird. Auch die Unterstützung eines Kandidaten aus Asien wäre eine Möglichkeit.

"Ob noch andere kommen, ist völlig offen", sagte Infantino: "Man kann nichts ausschließen. Alle Verbände müssen gemeinsam diskutieren und dann wird offen und demokratisch entschieden, ob alle geschlossen für oder gegen einen Kandidaten sind." Gleichzeitig werde über eine "gesamteuropäische Meinung" in Sachen FIFA beraten werden.

Das Treffen wird definitiv vor dem Meldeschluss der FIFA-Wahl (Ende Januar), voraussichtlich am 24. Januar, stattfinden.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung