Die Weltelf des Jahres - Auflösung

Rot-Weiß so weit das Auge reicht

SID
Mittwoch, 31.12.2014 | 12:52 Uhr
Siebeneinhalb Bayern stehen in der User-Elf - dazu dreieinhalb Madrilenen
© getty
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Die SPOX-User haben ihre Weltelf aus Defensive und Offensive gewählt. Herausgekommen ist der FC Bayern München - mit wenigen Anpassungen im Detail. Cristiano Ronaldo, Angel di Maria, Sergio Ramos und ein Ex-Münchner dürfen beim deutschen Rekordmeister mitwirken.

Manuel Neuer (28, FC Bayern München)

Deutscher Meister, DFB-Pokal-Sieger, Weltmeister, Nominierung für den Ballon d'Or. Das Jahr 2014 lief für den Keeper der deutschen Nationalmannschaft und des FC Bayern schlichtweg überragend. Wurde bei der WM als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet und zudem zum Welttorhüter gewählt.

Derzeit der beste Torwart auf dem Planeten, hievte das Torwatspiel mit seinem Auftritt im WM-Achtelfinale gegen Algerien auf eine neue Stufe.

Jerome Boateng (26, FC Bayern München)

Auch der Verteidiger des deutschen Rekordmeisters spielte ein Wahnsinnsjahr. Hatte er früher noch den ein oder anderen Lapsus in seinem Spiel, erlebte man Boateng im Jahr 2014 meistens hochkonzentriert.

Heraussaugende Leistung im WM-Finale gegen Argentinien. Fiel, anders als einige Kollegen nach dem Turnier nicht in ein Leistungsstief, sondern überzeugte auch im Herbst für die Bayern.

Sergio Ramos (28, Real Madrid)

Definitiv einer der besten Verteidiger 2014, rettete Real im CL-Finale in allerletzter Sekunde in die Verlängerung und hatte somit entscheidenden Anteil an La Decima.

Erlebte zwar eine rabenschwarze Weltmeisterschaft mit Spanien, brachte aber im Verein über das ganze Jahr gesehen konstant seine Leistung.

David Alaba (22, FC Bayern München)

Mit 22 Jahren bereits CL-Sieger, Deutscher Meister und DFB-Pokal-Sieger. Da geht eigentlich fast nicht mehr. Gefühlt hat David Alaba noch nie ein schlechtes Spiel gemacht.

Glänzt vor allem in der österreichischen Nationalelf auch als Torschütze, weil er dort im Mittelfeld ran darf - bis zu seiner Verletzung durfte er neuerdings auch bei den Münchner auf seiner Lieblingsposition weiter vorne ran.

Philipp Lahm (31, FC Bayern München)

Der verlängerte Arm von Pep Guardiola auf dem Feld. Es gibt scheinbar nichts, was Lahm nicht kann. Offensiv wie defensiv weder beim FC Bayern noch in der Nationalmannschaft zu ersetzen. Genau das muss jetzt aber passieren: Lahm fällt mit einem Knöchelbruch aus. Zuvor war er bereits aus der deutschen Weltmeisterelf zurückgetreten, mit 31 Jahren und auf dem absoluten Höhepunkt seiner Karriere.

Toni Kroos (24, Real Madrid/FC Bayern München)

Als Querpasstoni wurde er in München von manchem verunglimpft, ist aber mit 24 Jahren einer der besten Mittelfeldspieler der Welt. Toni Kroos wusste schon beim FC Bayern ein Spiel zu diktieren, das Tempo zu bestimmen und seine Mitspieler gekonnt in Szene zu setzen. Daran hat sich auch bei Real Madrid nichts geändert, nun übernimmt er aber noch mehr Aufgaben und glänzt neben Luka Modric.

Bastian Schweinsteiger (30, FC Bayern München)

Das Gesicht des Final-Triumphes der deutschen Nationalmannschaft über Argentinien. Bastian Schweinsteiger machte nicht das entscheidende Tor und bereitete es auch nicht vor. Er war aber der erfahrene Anker in einer vergleichsweise jungen Mannschaft und trotz mehrerer Verletzungen Führungsfigur für Deutschland und den FC Bayern München.

Angel Di Maria (26, Manchester United/Real Madrid)

Mancher Real-Fan weint dem Argentinier noch immer nach. Nie mit dem Glamour von Cristiano Ronaldo oder Gareth Bale ausgestattet, war di Maria doch der vielleicht entscheidende Mann für den Gewinn von La Decima. Zeigt inzwischen bei Manchester United, warum sein neuer Klub ganze 75 Millionen Euro locker machte.

Thomas Müller (25, FC Bayern München)

Seine drei Treffer im ersten WM-Spiel gegen Portugal waren grandios und gleichzeitig die Initialzündung für den Titelgewinn. Hat in seinen jungen Jahren bereits zehn WM-Tore erzielt und könnte Miro Klose in vier Jahren schon ablösen.

Auch für die Bayern ein ungemein wichtiger Spieler, der in der Offensive von Pep Guardiola auf fast allen Positionen eingesetzt werden kann - und auch eingesetzt wird. Zugegeben, es sieht nicht immer schön aus, aber es ist erfolgreich.

Arjen Robben (30, FC Bayern München)

Eines der besten, wenn nicht sogar das beste Jahr in seiner bisherigen Karriere. Überzeugte bei der WM für die Niederlande, als er zu den besten Spielern des Turniers gehörte.

War auch für die Bayern mehr als unverzichtbar und im System von Guardiola ein ganz wichtiger Faktor. Wirkt nach der WM sogar noch fitter und austrainierter.

Cristiano Ronaldo (29, Real Madrid)

Eine Maschine. Auch in diesem Jahr wieder mit aberwitzig vielen Treffern. Feierte mit Real endlich La Decima und seinen zweiten CL-Titel. Derzeit wohl der beste Kicker auf der Welt.

Auch wenn die WM mal wieder eine Enttäuschung für CR7 war - seine Portugiesen schieden bereits in der Vorrunde aus.

Der Spielplan der Champions League im Überblick

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