Medien: FIFA droht Ärger vom IOC

SID
Mittwoch, 19.11.2014 | 16:40 Uhr
Die FIFA in Person von Sepp Blatter (r.) könnte Ärger vom IOC drohen
© getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Vissel Kobe
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe

Die FIFA könnte in der anhaltenden Debatte über Ungereimtheiten bei der Vergabe der WM-Endrunden 2018 und 2022 auch Ärger mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bekommen. Das geht aus Aussagen von IOC-Präsident Thomas Bach (60) in einem Interview mit der "FAZ" hervor.

Grund ist die Empfehlung 27 in Bachs Reformwerk "Agenda 2020", die alle Verbände auf so genanntes "Good Governance" (verantwortungsvolle Führung) verpflichtet. Bei Verstößen und unbefriedigender Aufarbeitung will das IOC, die Zustimmung seiner Mitglieder bei der außerordentlichen Session am 8. und 9. Dezember in Monaco vorausgesetzt, künftig selbst Untersuchungen durchführen.

"Die Empfehlung besagt, dass die Basic Principles für alle gelten und von allen angewandt werden", sagte Bach. Für den Fall von Verstößen innerhalb eines Mitgliedsverbandes erklärte er: "Es wird zunächst eine Selbstevaluierung stattfinden. Und wenn die nicht befriedigend ist, könnte das IOC eine Evaluierung vornehmen. Danach sind weitere Gespräche und Maßnahmen möglich." Konkrete Bezüge auf die FIFA und deren Präsidenten Sepp Blatter, der auch IOC-Mitglied ist, vermied Bach.

IOC untersucht Fall Mae

Konkreter wurde Bach im Fall der Geigerin Vanessa Mae, die angeblich mit Hilfe von gefälschten Qualifikationsergebnissen zu einem Start im alpinen Riesenslalom bei den Winterspielen in Sotschi gekommen war. "Eine Manipulation in diesem Ausmaß, das wäre schon ein erschreckendes Bild", sagte Bach: "Sie würde rückwirkend von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, ihr Name würde von den Teilnehmerlisten verschwinden. Die Vierjahressperre des Internationalen Skiverbandes würde ihr eine weitere sportliche Zukunft verbauen."

In der "FAZ" kündigte Bach auch an, dass ein Land wie Iran, das Frauen diskriminiert, keine Chance hätte, Olympische Spiele auszurichten. "Es könnten keine Olympischen Spiele in einem Land stattfinden, wo kein freier Zugang zu den Sportstätten gegeben ist", sagte er: "Eine solche Bewerbung würde in der Vorauswahl scheitern."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung