Eckert rudert nach Anschuldigungen zurück

Bericht nur "ein Zwischenstand"

SID
Samstag, 15.11.2014 | 12:52 Uhr
Hans-Joachim Eckert steht seit der Bericht-Veröffentlichung gewaltig unter Druck
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
Fr02:00
Flamengo -
Chapecoense
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Im Wirbel um seine Zusammenfassung der Ermittlungen zum Manipulationsverdacht bei der Vergabe der WM-Endrunden 2018 an Russland und 2022 an Katar für den Fußball-Weltverband FIFA rudert der Münchner Richter Hans-Joachim Eckert überraschend zurück.

"Wir haben momentan in der Untersuchung einen Zwischenstand", sagte der Vorsitzende der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission der "Frankfurt Allgemeinen Zeitung".

Er öffnete dem FIFA-Sonderermittler Michael J. Garcia (USA) die Tür für weitere Nachforschungen: "Er kann jetzt für den Abschlussbericht weiterermitteln."

Eckert hatte am vergangenen Donnerstag nach Studium von Garcias umfassenden Ermittlungen die seit Jahren kursierenden Korruptionsverdächtigungen gegen die beiden nächsten WM-Gastgeber für ausgeräumt und "die Beurteilung des Bewerbungsverfahrens für die WM-Turniere 2018/2022 für abgeschlossen" erklärt.

"Fehlerhafte Darstellung von Fakten"

Garcia hatte dem Bericht des Richters am Münchner Landgericht "wegen unvollständiger und fehlerhafter Darstellung von Fakten und Schlussfolgerungen" umgehend widersprochen und Einspruch angekündigt.

Außer dem früheren US-Bundesanwalt hatten weltweit führende Fußball-Funktionäre und Medien Eckerts Fazit, das bislang als Abschluss der Ermittlungen erachtet worden ist, scharf kritisiert.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung