De Gregorio: Kein Handlungsspielraum

SID
Mittwoch, 19.11.2014 | 12:58 Uhr
Walter de Gregorio sieht keine Möglichkeit den Bericht zu veröffentlichen
© getty
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Walter De Gregorio, Mediendirektor des Fußball-Weltverbandes FIFA, sieht keinen Spielraum, den Bericht von Ethikkommissions-Chefermittler Michael J. Garcia in Gänze zu veröffentlichen.

Diese Forderung hatte unter anderem der Anti-Korruptions-Experte Mark Pieth (Schweiz) gestellt, der maßgeblich an der Gründung der von der FIFA unabhängigen Ethikkommission beteiligt war.

"Es ist genau der Artikel 36 unseres Ethikcodes, der die FIFA und ihren Präsidenten daran hindert, den Bericht zu veröffentlichen", sagte De Gregorio der Wochenzeitung Die Zeit. Dieser sei auf Wunsch Pieths so eingerichtet worden.

"Massive rechtliche Konsequenzen"

Die Veröffentlichung könne "massive rechtliche Konsequenzen für die FIFA haben, da jeder der befragten Zeugen Aussagen nur machte mit der Zusicherung, dass Informationen vertraulich behandelt werden".

Kein Verständnis hat De Gregorio für die Zweifel an der Unabhängigkeit der Ethikkommission, die von der FIFA nicht nur eingerichtet, sondern auch bezahlt wird: "Wer hätte denn, wenn nicht die FIFA, für diese Arbeit aufkommen sollen? Der Steuerzahler?"

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