Bernstein setzt auf WM-Boykottdrohung

SID
Montag, 17.11.2014 | 19:50 Uhr
David Bernstein (r.) zieht einen WM-Boykott der UEFA in Betracht
© getty
Advertisement
Superliga
Live
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Huddersfield
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense

In der Krise beim Fußball-Weltverband FIFA hat Englands frühere Verbandschef David Bernstein die Drohung mit einem WM-Boykott als Druckmittel ins Gespräch gebracht.

England erhöht den Druck auf den Fußball-Weltverband FIFA. Der frühere Verbandschef David Bernstein hat die Androhung eines WM-Boykotts ins Gespräch gebracht. Seiner Meinung nach sollten der Europa-Verband UEFA oder zumindest die stärksten Nationen des Kontinents den Verzicht auf die Teilnahme an der nächsten WM-Endrunde 2018 in Russland in Betracht ziehen, um Veränderungen bei der FIFA und ihrer Spitze unter Präsident Joseph S. Blatter zu bewirken. Der aktuelle FA-Chef Greg Dyke schrieb unterdessen einen Protestbrief an die Mitglieder der FIFA-Exekutive.

"England hat in und mit der UEFA die Kraft, Einfluss auf die FIFA zu nehmen, aber um das tun zu können, müsste man mit dem Boykott der kommenden WM drohen, bis angebrachte Reformen inklusive Blatters Verzicht auf eine weitere Amtszeit von der FIFA umgesetzt sind", sagte Bernstein in einem Interview mit der "BBC". Die FIFA erinnere ihn "ein bisschen an das frühere Sowjetreich, in dem jeder Kritiker unterdrückt wurde. Das klingt drastisch, aber es wird seit Jahren nicht besser, es wird schlimmer und schlimmer".

Katar kommt ungeschoren davon

Bernstein setzt angesichts der unterschiedlichen Positionen in der UEFA seine Hoffnungen besonders auf die großen Nationen in Europa. "Die UEFA hat über 50 Mitgliedsverbände, und vor allem starke Länder wie Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und die Niederlande. Ohne diese Länder kann man kein ernsthaftes WM-Turnier absolvieren. Diese Länder haben deswegen auch die Macht, bei der FIFA Einfluss zu nehmen, wenn sie auch den Willen dazu haben", betonte der 71-Jährige.

Der amtierende FA-Boss Dyke forderte in seinem Brief an die Exko-Vertreter erneut die vollständige Veröffentlichung des Garcia-Reports. "Wir können so nicht weitermachen. Vollständige Transparenz ist erforderlich, wenn die Handlungen all derjenigen, die sich um die WM 2018 beworben haben, fair beurteilt werden sollen", schrieb Dyke.

In der umstrittenen Zusammenfassung des Garcia-Reports durch den deutschen Richter Hans-Joachim Eckert war unter anderem dem Bewerber England unsaubere Machenschaften vorgeworfen worden. Katar, der umstrittene Gastgeber der Endrunde 2022, kam dagegen ungeschoren davon. Garcia hatte gegen Eckerts Interpretation seines Berichts protestiert.

"Es besteht dringender Handlungsbedarf, wenn das Vertrauen in die FIFA in England wieder aufgebaut werden soll. Dieser Prozess sollte mit der vollständigen Veröffentlichung des Berichts von Herrn Garcia starten", schrieb Dyke.

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung