Mittwoch, 19.11.2014

Wolfgang Niersbach zur FIFA-Strafanzeige

Niersbach: Mit WM-Vergaben nix zu tun

Die aufsehenerregende Strafanzeige des FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter bei der Bundesanwaltschaft in Bern gefährdet offenbar nicht die umstrittenen WM-Vergaben an Russland (2018) und Katar (2022).

Laut Wolfgang Niersbach hat die FIFA-Anzeige nichts mit der WM-Vergabe zu tun
© getty
Laut Wolfgang Niersbach hat die FIFA-Anzeige nichts mit der WM-Vergabe zu tun

Laut DFB-Präsident Wolfgang Niersbach steht Blatters Schritt nur indirekt in Zusammenhang mit den Vergaben, die vom Ethikkommissions-Vorsitzenden Hans-Joachim Eckert untersucht wurden.

"Im zweiten Teil des Berichts von Herrn Eckert stehen offenbar Dinge, die die FIFA zu diesem Schritt veranlasst haben", sagte Niersbach dem "SID" und "Sky": "Nach meiner Kenntnis hat das aber nichts mit den WM-Vergaben für 2018 und 2022 zu tun, sondern mit einzelnen Personen."

Niersbach ist WM-Thema leid

Niersbach machte keinen Hehl daraus, dass er die Hängepartie rund um die Vergaben langsam leid ist. "Ich weiß nicht, wie es jetzt weitergeht. Mich stört, dass wir wieder einige Zeit warten müssen, bis ein Schlussstrich darunter ist - obwohl die ganze Welt darauf wartet", sagte der DFB-Boss.

Für Niersbach wäre die Veröffentlichung des kompletten Berichts von Chefermittler Michael J. Garcia grundsätzlich der richtige Weg, die Regularien ließen das aber wohl nicht zu. "Ich gehöre zu denjenigen, die für eine Veröffentlichung sind", sagte Niersbach: "Aber wenn die Bestimmungen des Ethikcodes dagegensprechen, kann man das nicht ignorieren."


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