Es-Schalker als Bad-Boy bekannt

Jones: "Selbst schuld am Image"

Von Adrian Franke
Donnerstag, 23.10.2014 | 12:46 Uhr
Jermaine Jones haftet ein Bad-Boy-Image an
© getty
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Alle Samstags-Highlights: HSV-FCB, BVB, VfB & RBL
Premier League
Live
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Live
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Live
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
Copa Libertadores
Grêmio -
Barcelona
Copa Sudamericana
Flamengo -
Fluminense
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe
Primera División
Valencia -
Leganes
Championship
Bristol -
Cardiff
Premiership
St Johnstone -
Celtic
Championship
Aston Villa -
Sheffield Wednesday
Primera División
Deportivo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
PSG
Serie A
Bologna -
Crotone
Primera División
Alaves -
Espanyol
Championship
Brentford -
Leeds
Ligue 1
Metz -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Amiens
Ligue 1
Nantes -Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Straßburg
Primera División
Barcelona -
Sevilla
Serie A
Genoa -
Sampdoria
Primeira Liga
Porto -
Belenenses

Jermaine Jones blüht seit seinem Wechsel in die MLS auf und führte seinen schwach gestarteten neuen Klub New England Revolution schon einen Spieltag vor Saisonende in die Playoffs. Der 32-Jährige äußerte sich jetzt in einem Interview offen über sein Image, die Stärken der amerikanischen Liga und seinen ungewöhnlichen Transfer.

Auch in den USA hat Jones mit seinem Ruf als Bad Boy zu kämpfen, doch der Defensivmann erklärte im "Kicker": "Ach, mein Bad-Boy-Image, daran war ich ja selbst schuld. Aber, dass ich älter und ruhiger geworden bin, jetzt Kinder habe, das interessiert irgendwie keinen, auch hier nicht. Aber ich habe immer gesagt: Amerika hat mir eine neue Chance gegeben, mit der Nationalelf und der Weltmeisterschaft. Dafür bin ich dankbar."

Trotzdem werde "gerne ein altes Image weiterverkauft. Ich bin keine Primadonna, sondern versuche ein Teil der Mannschaft zu sein. Aber ich lasse mich auch nicht verbiegen. Doch es ist auch eine Frage, wie man wahrgenommen wird."

Schalke sei hierfür das beste Beispiel: "Wenn ich etwas gesagt habe, war es böse. Aber wenn es Kevin-Prince Boateng sagte, dann war es gut. Dabei sind wir eigentlich genau die gleichen Typen. Aber das ist alles Geschichte. Ich hatte eine super Karriere in Europa, jetzt läuft es gut hier."

Jones: "Musste mir das alles erkämpfen"

Allerdings war das zunächst nicht absehbar, noch vor einem halben Jahr hatte Jones wenige Interessenten in den USA. "Das ist doch ganz normal", so der gebürtige Frankfurter: "Ich kam nicht aus der MLS und ging dann nach Europa, sondern bin in Deutschland aufgewachsen. Ich musste mir das alles erkämpfen und habe mir wohl über die WM in den USA einen Namen gemacht."

Dort habe er bewiesen, dass er mit den ganz Großen mithalten könne - wenngleich das in der MLS noch nicht an oberster Stelle stehe: "Man kann es nicht mit Deutschland oder einer Topliga in Europa vergleichen, dafür ist die MLS noch immer zu neu. Aber dass viele Mannschaften inzwischen wirklich sehr gute Talente haben, brauche ich nicht zu erwähnen. Und die Athletik hier ist teilweise der Wahnsinn."

Klinsmann riet zu MLS-Wechsel

Trotz des insgesamt schwächeren Niveaus fiel seine Entscheidung für die USA bewusst: "Ich hatte ja Angebote aus Europa. Aber für mich war schnell klar, dass ich nach all den positiven Effekten der WM hier in Amerika spielen und den Fußball weiter anschieben möchte. Auch Jürgen Klinsmann hat mir dazu geraten."

Doch der tatsächliche Wechsel verlief offenbar auf kuriose Art und Weise. "So ganz genau weiß ich das selbst nicht", antwortete Jones auf die Frage, wie er zu seinem neuem Klub kam: "Ich unterschrieb einen Vertrag mit der MLS, dann erfuhr ich, dass zwei Vereine an mir interessiert sind, und dass offenbar das Los entscheidet, wo es für mich hingeht. Also habe ich mit meiner Familie in Los Angeles einfach abgewartet."

Seine Familie blieb allerdings auch nachdem klar war, wo es für Jones hingeht, in Kalifornien: "Ja, ich fliege zwischen Boston und L. A. hin und her. Das ist schon okay."

Jermaine Jones im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung