Jones: "Selbst schuld am Image"

Von Adrian Franke
Donnerstag, 23.10.2014 | 12:46 Uhr
Jermaine Jones haftet ein Bad-Boy-Image an
© getty
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Indian Super League
Mumbai City -
Bengaluru
Copa del Rey
Leganes -
Real Madrid
Primeira Liga
Setubal -
Sporting
Ligue 1
Caen -
Marseille
Championship
Derby County -
Bristol City
Primera División
Getafe -
Bilbao
Primeira Liga
FC Porto -
Tondela
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City -
Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man Utd
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)

Jermaine Jones blüht seit seinem Wechsel in die MLS auf und führte seinen schwach gestarteten neuen Klub New England Revolution schon einen Spieltag vor Saisonende in die Playoffs. Der 32-Jährige äußerte sich jetzt in einem Interview offen über sein Image, die Stärken der amerikanischen Liga und seinen ungewöhnlichen Transfer.

Auch in den USA hat Jones mit seinem Ruf als Bad Boy zu kämpfen, doch der Defensivmann erklärte im "Kicker": "Ach, mein Bad-Boy-Image, daran war ich ja selbst schuld. Aber, dass ich älter und ruhiger geworden bin, jetzt Kinder habe, das interessiert irgendwie keinen, auch hier nicht. Aber ich habe immer gesagt: Amerika hat mir eine neue Chance gegeben, mit der Nationalelf und der Weltmeisterschaft. Dafür bin ich dankbar."

Trotzdem werde "gerne ein altes Image weiterverkauft. Ich bin keine Primadonna, sondern versuche ein Teil der Mannschaft zu sein. Aber ich lasse mich auch nicht verbiegen. Doch es ist auch eine Frage, wie man wahrgenommen wird."

Schalke sei hierfür das beste Beispiel: "Wenn ich etwas gesagt habe, war es böse. Aber wenn es Kevin-Prince Boateng sagte, dann war es gut. Dabei sind wir eigentlich genau die gleichen Typen. Aber das ist alles Geschichte. Ich hatte eine super Karriere in Europa, jetzt läuft es gut hier."

Jones: "Musste mir das alles erkämpfen"

Allerdings war das zunächst nicht absehbar, noch vor einem halben Jahr hatte Jones wenige Interessenten in den USA. "Das ist doch ganz normal", so der gebürtige Frankfurter: "Ich kam nicht aus der MLS und ging dann nach Europa, sondern bin in Deutschland aufgewachsen. Ich musste mir das alles erkämpfen und habe mir wohl über die WM in den USA einen Namen gemacht."

Dort habe er bewiesen, dass er mit den ganz Großen mithalten könne - wenngleich das in der MLS noch nicht an oberster Stelle stehe: "Man kann es nicht mit Deutschland oder einer Topliga in Europa vergleichen, dafür ist die MLS noch immer zu neu. Aber dass viele Mannschaften inzwischen wirklich sehr gute Talente haben, brauche ich nicht zu erwähnen. Und die Athletik hier ist teilweise der Wahnsinn."

Klinsmann riet zu MLS-Wechsel

Trotz des insgesamt schwächeren Niveaus fiel seine Entscheidung für die USA bewusst: "Ich hatte ja Angebote aus Europa. Aber für mich war schnell klar, dass ich nach all den positiven Effekten der WM hier in Amerika spielen und den Fußball weiter anschieben möchte. Auch Jürgen Klinsmann hat mir dazu geraten."

Doch der tatsächliche Wechsel verlief offenbar auf kuriose Art und Weise. "So ganz genau weiß ich das selbst nicht", antwortete Jones auf die Frage, wie er zu seinem neuem Klub kam: "Ich unterschrieb einen Vertrag mit der MLS, dann erfuhr ich, dass zwei Vereine an mir interessiert sind, und dass offenbar das Los entscheidet, wo es für mich hingeht. Also habe ich mit meiner Familie in Los Angeles einfach abgewartet."

Seine Familie blieb allerdings auch nachdem klar war, wo es für Jones hingeht, in Kalifornien: "Ja, ich fliege zwischen Boston und L. A. hin und her. Das ist schon okay."

Jermaine Jones im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung