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Von SPOX
Montag, 20.10.2014 | 15:55 Uhr
So gehen die QPRler ... und die QPRler gehen so.
© getty
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Ganz England reibt sich nach dem irren 8. Spieltag die Augen und verarbeitet langsam, was so passiert ist. In Italien feiert man die Auferstehung eines Cartoon-Charakters und Messi zeigt seinem Trainer, wo der Hammer hängt.

Serie A

Von Oliver Birkner

Japanischer Nigerianer des Spieltags: Heiß ging es im San Siro her, wo sich Inter und Napoli mit vier Treffern in den letzten zwölf Minuten zu einem 2:2 duellierten. Lange rätselte man allerdings, wo Yuto Nagatomo sich bei dem Kick herumtrieb. Bei der Ankündigung der Aufstellungen wurde jeder Inter-Spieler mit einem überdimensionalen Foto auf dem Rasen präsentiert, darunter auch Nagatomo, der gar nicht im Kader stand. Eigentlich spielte Joel Obi.

Doch der kommt so spärlich zum Einsatz, dass man sicher kein Foto von ihm anfertigen ließ und dachte, Japaner oder Nigerianer, das fällt in dem internationalen Konglomerat (ein Italiener bei 14 eingesetzten Interisti) eh keinem auf. Während der rassigen Partie fielen bloß die Inter-Tifosi der Nordkurve wieder mal aus dem Rahmen, als sie gegen Neapel anstimmten: "Oh Vesuv, wasch sie mit dem Feuer" oder "Erdbebengeschädigte, Cholerakranke, ihr, die euch noch nie mit Seife gewaschen habt!" Dafür wird die Kurve künftig erneut für zwei Heimspiele gesperrt werden. Ihnen war's scheinbar schnuppe, und so skandierten sie am Ende: "Egal, wir singen bis zum Tod." Buonanotte.

Japanischer Doppelgänger des Spieltags: Niemand weiß genau, was der AC Milan oder Filippo Inzaghi mit Keisuke Honda im Sommer angestellt haben. Zwischen Januar und März glich der ablösefreie Japaner eher einem nebulösen Cartoon-Charakter. Seit Saisonbeginn demonstriert Honda, dass er auch sprinten und treffen kann. Nach den zwei Toren bei Hellas bilanziert er sechs Treffer in sieben Einsätzen und Manager Adriano Galliani mutmaßte: "Im ersten Halbjahr hatte man uns seinen Bruder untergejubelt." Also Fußball-Klubs der Welt aufgepasst - irgendwo muss sich die Gurke von Honda-Bruder ja noch rumtreiben.

Und sonst? Diese ganze Splitterung der gähnenden EM-Qualifikation kann einem schon den Nerv oder auch den geographischen Verstand rauben. In der letzten Woche jedenfalls bemitleidete der Moderator der Rai das arme Andorra wegen einer erneuten Klatsche, hatte aber flugs aufmunternde Worte parat. "Immerhin können sich die Einwohner dort an ihren phantastischen Stränden erfreuen." Hach, die Traumstrände Andorras, wer braucht da schon Fußball?

Serie A: Japanische Doppelgänger und Traumstrände Andorras

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