Ganz Österreich? Nein!

Von Andreas Königl
Freitag, 12.09.2014 | 09:20 Uhr
RB Salzburg kämpft gegen den Wolfsberger AC um die Tabellenführung
© getty
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Es ist ein bisschen wie bei Asterix und Obelix - doch der kleine RZ Pellets WAC leistet dem großen RB Salzburg in der österreichischen Bundesliga erbitterten Wiederstand. Beide marschieren in der Tabelle im Gleichschritt vorne weg, nun kommt es am Sonntag (16.30 Uhr im LIVE-TICKER) zum direkten Duell.

Salzburg ist Tabellenführer in Österreich, Salzburg hat nach sieben Spieltagen bereits neun Punkte Vorsprung auf die "Verfolger" - auf den ersten Blick alles nicht verwunderlich, doch Moment: Die Rekord-Bullen haben einen neuen Widersacher. Der Athletik Klub aus dem beschaulichen Städtchen Wolfsberg in Kärnten sitzt dem amtierenden Meister und Pokalsieger punktgleich im Nacken.

18 Zähler aus den ersten sieben Partien sind eine beeindruckende Bilanz, die Konkurrenten sind weit abgeschlagen. Einen großen Anteil am Erfolg der No-Name-Truppe hat dabei Trainer Dietmar Kühbauer. Der ehemalige Spieler des VfL Wolfsburg hat es geschafft, aus dem mit 23 Mann kleinsten Kader der Liga und ohne einen einzigen Nationalspieler eine eingeschworene Mannschaft zu formen.

Die Rollen in Klagenfurt, wohin das Spiel auf Grund der großen Nachfrage verlegt wurde, sind dennoch klar verteilt. "Bei uns muss einfach alles funktionieren, um Salzburg schlagen zu können", weiß Trainer Kühbauer und bleibt realistisch.

Bereits 12.000 Tickets verkauft

Immerhin darf sich die Mannschaft dabei auf die tatkräftige Unterstützung durch ihre Anhänger freuen, denn bislang wurden bereits 12.000 Tickets für das 30.000 Zuschauer fassende Wörthersee Stadion abgesetzt.

Wenngleich man den 2:0-Sieg für den WAC am letzten Spieltag der vergangenen Saison gegen den bereits feststehenden Meister nicht überbewerten sollte, so weiß man trotzdem, das die Mozartstädter auch schlagbar sind. "Wir haben sie schon einmal besiegt und wir wollen sie wieder besiegen", erklärte Verteidiger Michael Sollbauer. "Jeder von uns weiß, dass er 100 Prozent geben muss. Nur so haben wir eine Chance."

Die Mannschaft hatte in der Länderspielpause jedenfalls nun genügend Zeit, um sich auf die Partie vorzubereiten. "Wir haben in dieser Woche viel im taktischen und körperlichen Bereich gearbeitet. Wir sind bereit und freuen uns auf dieses Spiel und auf die Zuschauerkulisse in Klagenfurt", so Sollbauer.

Und auch sein Trainer gibt sich optimistisch: "Wir werden versuchen, die Sensation zu schaffen." Bullen-Coach Adi Hütter zeigte sich nach dem Aus in der Champions League und dem Abgang von Sadio Mane aber ebenfalls angriffslustig: "Vor uns liegen wieder große Ziele. Das erste heißt jetzt Wolfsberg."

Alle Infos zu RB Salzburg

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