Fans trauen Rooney & Co. nicht

SID
Dienstag, 02.09.2014 | 12:12 Uhr
Das Wembleystadion wird gegen Norwegen nichtmal halb voll sein
© getty
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Das Wembleystadion halbleer, die Fans immer noch misstrauisch - nach dem Vorrunden-Aus bei der WM-Endrunde in Brasilien steht die einstige Fußball-Großmacht vor einem schwierigen Neustart. "Die Stimmung im Land ist schlecht. Das wird den Jungs nicht gerade helfen", sagt Teammanager Roy Hodgson sorgenvoll mit Blick auf das Länderspiel am Mittwoch in London gegen Norwegen.

Nur 35.000 Zuschauer werden in der Traditionsarena zur Partie gegen die Skandinavier erwartet. Nach vielen Ausfällen und den Rücktritten der alten Haudegen Frank Lampard und Steven Gerrard muss Hodgson radikal verjüngen und umbauen. Gleich vier Debütanten stehen in seinem Kader, erstmals wird Torjäger Wayne Rooney die Three Lions als Kapitän auf das Feld führen.

"Das empfinde ich als große Ehre. Diese neue Rolle als Nachfolger von Steven Gerrard macht mich stolz und glücklich", sagte der 28 Jahre alte Torjäger vom englischen Rekordmeister Manchester United. Aber der Druck lastet auch auf ihm, denn die Anhänger erwarten gegen Norwegen nichts anderes als einen klaren Sieg.

"Norwegen nicht einfach zu schlagen"

Hodgson ist im Vorfeld jedoch bemüht, einen Erfolg gegen den Außenseiter nicht als Selbstverständlichkeit erscheinen zu lassen: "Jeder rechnet zwar mit einem leichten Sieg, aber die Norweger sind nicht so einfach zu schlagen. Ich denke, es wird ein schwieriges Match."

So oder so kann man auf der Insel auf jeden Fall von Glück sagen, dass der Weg zur Europameisterschafts-Endrunde 2016 in Frankreich alles andere als schwierig ist. Die Kontrahenten in der Qualifikations-Gruppe E sind die Schweiz, Slowenien, Litauen, Estland und San Marino. Die ersten beiden Mannschaften sind direkt für Frankreich qualifiziert.

Norwegens einzige Teilnahme an einer EM-Endrunde ist mittlerweile 14 Jahre her. Ein schmächtiger blonder Teenager, seinerzeit gerade ein Jahr alt, schürt im hohen Norden die Hoffnungen auf eine Wiederholung dieses Erfolges. Martin Ödegaard gab in der vergangenen Woche beim 0:0 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sein Länderspiel-Debüt, gegen England allerdings gehört er nicht zum Kader.

"Martin ist sensationell talentiert, aber wir wollen ihn vorsichtig an das Team heranführen", sagte Nationaltrainer Per-Mathias Hogmo. Für seine Truppe wird es ebenfalls in der kommenden Woche ernst, wenn zum Qualifikationsauftakt der Gruppe H Ex-Weltmeister Italien in Oslo gastiert. Die aktuelle Nummer 53 der FIFA-Weltrangliste bekommt es anschließend mit Malta, Bulgarien, Aserbaidschan und Kroatien zu tun.

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