Dienstag, 18.02.2014

UEFA bestraft Rassismus-Vorkommnisse in Moskau

ZSKA muss Geisterspiel bestreiten

Der russische Meister ZSKA Moskau muss wegen rassistischer Zwischenfälle durch die Fans im Europacup ein Geisterspiel bestreiten. Diese Entscheidung gab die Disziplinarkommission der UEFA am Dienstag bekannt. ZSKA muss außerdem 50.000 Euro Geldstrafe zahlen.

ZSKA Moskau muss ein Geisterspiel bestreiten und 50.000 Euro Strafe zahlen
© getty
ZSKA Moskau muss ein Geisterspiel bestreiten und 50.000 Euro Strafe zahlen

Zu den Rassismus-Vorkommnissen war es beim Champions-League-Gruppenspiel gegen Viktoria Pilsen am 10. Dezember 2013 gekommen. Bei der Bestrafung wurde berücksichtigt, dass der Klub bereits zuvor durch rassistische Auswüchse der Fans negativ aufgefallen war.

Ebenfalls wegen Rassismus wurde Apollon Limassol belangt. Beim Europa-League-Spiel am 12. Dezember 2013 gegen Legia Warschau war Gästespieler Dossa Junior mit "Affenlauten" bedacht worden. Apollon wurde mit einem Teilausschluss der Zuschauer bestraft.

Gleiches gilt für das kommende Spiel der serbischen U21-Nationalmannschaft. Beim U21-Spiel gegen Belgien am 15. November 2013 hatte es ebenfalls rassistische Beschimpfungen von Gästespielern gegeben. Deshalb werden die Heimfans beim nächsten Spiel ausgesperrt.

ZSKA Moskau im Überblick


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