Freitag, 25.10.2013

Auch nach Phantomtor keine Meinungsänderung

Platini gegen technische Hilfsmittel

Auch das Phantomtor im deutschen Fußball hat den UEFA-Präsidenten Michel Platini (58) nicht von der Notwendigkeit technischer Hilfsmittel überzeugt.

Michel Platini will auch weiter nur auf die Schiedsrichter vertrauen
© getty
Michel Platini will auch weiter nur auf die Schiedsrichter vertrauen

"Ich bevorzuge menschlichen Fußball. Maschinen sind immer beschränkt. Eine Entscheidung - Elfmeter oder nicht - können sie nicht treffen", sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im Interview mit "Sky Sport News HD".

Der Franzose hat sich stets gegen Torlinientechnik positioniert, diese Einstellung untermauerte er mit Bezug auf die Königsklasse Europas. "Es ist nicht möglich, die Technologie auch in der Champions League einzuführen, weil wir 80 Spiele in ganz Europa haben. Das würde uns 55 Millionen Euro kosten. Das ist zu viel dafür, dass man vielleicht alle zwei oder vier Monate eine knifflige Torsituation hat", sagte Platini. "Wir arbeiten lieber mit fünf Schiedsrichtern. Das kostet nicht so viel und ist effizienter."

Der Weltverband FIFA hat sich für Torlinientechnik entschieden und wird diese auch bei der WM 2014 in Brasilien einsetzen.


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