Kampf gegen Rassismus

UEFA setzt auf Aufklärer im Publikum

SID
Samstag, 26.10.2013 | 13:01 Uhr
Yaya Toure hatte nach rassistischen Zwischenrufen in Moskau mit einem WM-Boykott gedroht
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Nach den Anschuldigungen von Manchester Citys Yaya Toure gegen die Fans von ZSKA Moskau ist die Diskussion um Rassismus in den Stadien neu entbrannt. Nun könnte die UEFA neue Wege gehen und eigenes Personal im Publikum einsetzen, um rassistische und beleidigende Fans zu identifizieren.

Wie die englische Zeitung "Sun" berichtet, will der europäische Verband "Anti-Rassismus-Aufklärer" im Publikum platzieren. Damit soll der Druck auf die Schiedsrichter gemindert werden.

Viele Referees haben laut der Zeitung Angst davor, ein Spiel im Alleingang abzubrechen. In Stadien mit "hohem Risiko" könnten sich Aufklärer mit Publikum mit den Offiziellen in Verbindung setzen und so für Unterstützung sorgen.

Die UEFA hat gegen ZSKA bereits eine Untersuchung eingeleitet. Toure hatte nach der Champions-League-Partie erklärt, von Zuschauern rassistisch angefeindet worden zu sein. Schiedsrichter Ovidiu Hategan hätte die Partie unterbrechen oder abbrechen können.

Evra: Wir werden Rassismus nie stoppen

Patrice Evra von Manchester United, der vor zwei Jahren von Liverpools Luis Suarez beleidigt worden war, äußerte sich jedoch pessimistisch. "Ich will ganz ehrlich sein: Ich glaube nicht, dass wir den Rassismus stoppen können", sagte dem Vereinssender "MUTV". "Rassismus im Fußball gibt es schon seit Jahren."

Yaya Toure hatte nach den Anfeindungen in Russland sogar von einem möglichen Boykott der WM 2018 gesprochen.

Yaya Toure im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung