Blitzlichter aus Europa

Der teutonische Gigant schlägt erstmals zu

SID
Montag, 02.09.2013 | 09:16 Uhr
Freude pur: Auch Guiseppe Rossi feiert mit dem "teutonischen Gigant"
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Mario Gomez macht in der Serie A erstmals äußerst positiv auf sich aufmerksam. Restlos begeistert zeigt man sich in Italien aber vom omnipräsenten Arturo Vidal und Allegris Petting-Versuchen. In der Premier League ist der FC Liverpool das Nonplusultra und Arsenals Aufschwung ist nur der Presse geschuldet, während in La Liga die Piranhas geboren wurden und der ultimative Beweis erbracht wurde, dass Messi und Neymar auch gemeinsam können. Dies und mehr von unseren Korrespondenten in Europa.

Serie A

Von Oliver Birkner

Die Marios des Spieltags: Vor einigen Monaten setzte Milan-Manager Adriano Galliani seinen Stürmer Mario Balotelli auf Rang fünf der weltbesten Stürmer hinter Leo Messi, Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic und Radamel Falcao. Das reicht Mario freilich nicht: "Ich will in diesem Jahr der beste Angreifer Europas werden. Momentan sehe ich nur Messi und Ronaldo vor mir, doch die Dinge können sich schnell ändern." Und als ihn letzten Mittwoch jemand mit Ibrahimovic verglich, lächelte Balo: "Ein enormes Kompliment für Ibra." Da wird sich der Schwede zweifelsohne gefreut haben.

Wie dem auch sei, der Saisonbeginn gestaltete sich typisch Balotwitter - er verbringt ja ersichtlich die meiste Zeit beim Zwitschern. Viel lamentierendes Spazieren, dafür jedoch auch geniale Momente, ein wichtiges Tor in der CL-Qualifikation und beim 3:1 gegen Cagliari ein Treffer und zwei Assists. Bald kann er schon demonstrieren, wie der Vergleich gegen Messi aussieht - in den Gruppenkicks gegen Barcelona. Wenn's schiefläuft? Egal. Wie sagte er am Sonntagabend: "Kritiker interessieren mich nicht die Bohne." Mario Gomez nach etlichen Jahren im Geschäft erst recht nicht. Die Medien grummelten, als der Deutsche vor einer Woche aus sieben Metern statt das leere Tor den Pfosten traf. Von den Fiorentina-Tifosi gab es trotzdem lautstarke "Mario Gomez"-Rufe, weil er bislang formidabel fürs Team ackert. Am Sonntag bei Genua setzte er die Kugel zunächst erneut ans Aluminium - die Kritiker-Meute wetzte womöglich gerade die Messer, da gelang ihm das erste Florenz-Tor, später legte er zum 5:2-Endstand nach. Der "teutonische Gigant" ("Corriere dello Sport") erhielt reichlich Lob von Coach Vincenzo Montella: "Wie sich Mario die letzten 20 Minuten reingehängt hat, war unglaublich. Gewinnertypen bringen dir eben das gewisse Extra." Leider dauert es noch zwei Monate, bis die beiden Marios aufeinandertreffen.

Krieger des Spieltags: Mit einem Schuss Polemik und trotz der unterschiedlichen Position könnte man die Frage aufwerfen: Kostete Gareth Bale rund 100 Millionen Euro, was müsste dann Arturo Vidal wert sein? Der Ex-Leverkusener knüpft im dritten Juve-Jahr an seine kongenialen Leistungen an. Zwei Treffer gegen Lazio schraubten die Bilanz auf 24 Treffer in 83 Partien, wobei Netzen eigentlich nicht zu seiner primären System-Aufgabe gehört.

Dabei machte der "Krieger" übrigens zehn Mal das wichtige 1:0. Die Turiner setzten ein wichtiges Signal zum kontinuierlichen Qualitäts-Aufbau, als sie im Sommer lukrative Angebote von Real Madrid und den Bayern ausschlugen. Vidal charakterisierte eine Zeitung nicht ganz so falsch vor wenigen Monaten: "Oft erobert er den Ball, spielt ihn dann auf den Flügel zu sich selbst, passt in die Mitte, wo dann Vidal zur Stelle ist und trifft."

Und sonst? Und wo wir schon bei Vidals Pressing sind, zeichnete sich der TV-Kommentator des Duells Milan gegen PSV durch eine eigentümliche Bezeichnung des Forecheckings aus: "Die Niederländer kommen mit dem erhöhten Petting der Allegri-Truppe nicht zurecht." Nun ja, drei Mal war er ja auch drin.

Wenn man demnächst einige Tausend Zuschauer bei den Partien im römischen Stadio Olimpico vermisst, liegt das wohl am alternierenden Ausschlussverfahren. Letztes Wochenende blieb die Nordkurve bei Lazios Heimspiel wegen rassistischer Affenlaute im Supercup gegen die Juventini Paul Pogba, Kwadwo Asamoah und Angelo Ogbonna geschlossen. Am Sonntag traf es nun die legendäre Südkurve der Roma beim Kick gegen Hellas Verona, da einige ihrer Ultras am vergangenen 12. Mai Milans Mario Balotelli beleidigt hatten. So suchten sie sich vor dem Stadion halt eine andere Beschäftigung und attackierten zunächst die anreisenden Gästefans, nach der Partie den Verona-Mannschaftsbus. Nachdem der aus dem Stadion gefahren war, schnellten einige vermummte Ultras aus Gebüschen und torpedierten den von der Polizei eskortierten Bus mit einem Steinhagel, der mehrere Fenster zertrümmerte. Fazit: Einige Idioten lernen's nie und Fußball vor einer leeren Kurve ist tatsächlich wie Petting.

Serie A: Der teutonische Gigant und die Omnipäsenz

Premier League: Ohne die Presse wären die Gunners gar nichts

Primera Division: Diego Simeone und seine Piranhas

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung