Wegen anhaltender Bestechungsvorwürfe

Medien: Neue Abstimmung über WM 2022

SID
Mittwoch, 06.02.2013 | 15:40 Uhr
Bei der Vergabe der WM 2022 gab es einen faden Beigeschmack
© Getty
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Die Abstimung über die Vergabe der Fußball-WM 2022 wird möglicherweise wiederholt. Über entsprechende Hinweise aus dem Exekutiv-Komitee des Weltverbandes FIFA berichtete die "Sport Bild" am Mittwoch.

Demnach soll auf Empfehlung der FIFA-Ethikkommission angesichts der anhaltenden Bestechungsvorwürfe gegen den Wahlsieger Katar beim FIFA-Kongress im Mai auf Mauritius eine erneute Abstimmung über den Gastgeber der WM-Endrunde in neun Jahren stattfinden. Katar hatte im Dezember 2010 den Zuschlag für 2022 erhalten.

Eine Annullierung der Entscheidung für den Wüstenstaat wäre eine drastische Konsequenz aus bislang noch nicht bekannten Erkenntnissen von FIFA-Chefermittler Michael Garcia (USA). Die Ethikkommission hatte im vergangenen Spätsommer die Untersuchungen von Umständen der Entscheidung im FIFA-Exekutivkomitee für Katar wegen Berichten über Unregelmäßigkeiten aufgenommen.

Spekulationen um Stimmenkäufe

Im Blickfeld der Spekulationen standen bislang besonders vermeintliche Stimmenkäufe des damaligen FIFA-Vizepräsidenten Mohammed Bin Hamman für sein Heimatland. Zuletzt war allerdings auch Präsident Michel Platini von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wegen seines Votums für die Araber ins Zwielicht geraten: Der Franzose soll von seinem damaligen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy bei einem gemeinsamen Abendessen mit dem Emir von Katar zur entsprechenden Stimmabgabe gedrängt worden sein.

Im Gegenzug sollen die Kataris milliardenschwere Investitionen in Frankreich und im französischen Fußball versprochen haben. Platinis Sohn Laurent übernahm außerdem 2011 innerhalb einer Investoren-Gruppe in Katar einen lukrativen Posten.

Bei einer neuerlichen Abstimmung über den Schauplatz der WM 2022 könnten auf Mauritius erstmals alle 209 Mitgliedsverbände der FIFA den Gastgeber einer WM-Endrunde wählen dürfen. Die bisherige Praxis der Wahl von WM-Ausrichtern durch das 24-köpfige FIFA-Exekutivkomitee steht angesichts der Korruptionsverdächtigungen in der Kritik und auf dem Prüfstand.

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