Jackson Martinez: Der nächste Falcao

Von Jakob Kunz / Christoph Köckeis / David Kreisl
Dienstag, 15.01.2013 | 21:00 Uhr
Die Fußstapfen von Falcao scheinen nicht zu groß zu sein: Jackson Martinez
© Getty
Advertisement
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus
Premier League
Crystal Palace -
Man City
Premier League
West Brom -
Arsenal

Premier League, Primera Division, Serie A - das Geschehen steht in der Sportberichterstattung fast täglich im Fokus. Weniger Beachtung hierzulande findet der Fußball aus anderen Ländern. SPOX hat sich in Europa umgesehen und zieht ein Hinrundenfazit einiger ausgewählter Ligen. Heute: Portugal, Österreich und Schweiz.

Portugal: Primeira Liga

Die Hinrunde kompakt: Als klarer Favorit auf den dritten Meistertitel in Folge startete der FC Porto in die neue Saison der portugiesischen Primeira Liga. Nach der Hinrunde belegen die Drachen den zweiten Rang in der Tabelle, knapp hinter Benfica. Damit hat Porto noch alle Chancen, das erklärte Ziel zu erreichen.

Überhaupt sind Porto - in den vergangenen zehn Jahren acht Mal Meister - und Tabellenführer Benfica das Maß aller Dinge. Wie im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt haben beide Mannschaften bisher kein einziges Spiel verloren. Porto hat sogar eine Partie weniger auf dem Konto und kann im Falle eines Sieges gegen Vitoria Setubal gleichziehen. Auch die zwei besten Torjäger der Liga stammen jeweils aus einem der noch ungeschlagenen Teams: Benficas Oscar Cardozo traf 13 Mal, Portos Jackson Martinez erzielte zehn Treffer.

Für Moreirense FC sieht es dagegen ganz schlecht aus: Der Aufsteiger fristet ein einsames Dasein am Tabellenende und holte bisher lediglich einen einzigen Sieg. Ebenfalls akut abstiegsgefährdet ist Vitoria Setubal, die allerdings - wie oben erwähnt - noch ein Spiel ausstehen haben.

Positive Überraschung: Rio Ave FC. Nachdem das Team von Trainer Nuno Espirito Santo nach der Saison 2007/2008 zum dritten Mal in der Vereinshistorie in die höchste portugiesische Spielklasse aufgestiegen ist, fand man sich Jahr für Jahr im grauen Mittelfeld der Liga wieder. Zwar war die Mannschaft seither nicht mehr direkt vom Abstieg bedroht, nach oben hat es aber auch nie gereicht. In der laufenden Spielzeit rangiert Rio Ave nun auf dem fünften Tabellenplatz und hat erstmals die Chance, sich für die Europa League zu qualifizieren. Großen Anteil am bisherigen Erfolg hat Stürmer Joao Tomas: Der 37-jährige Altmeister erzielte bereits sieben Treffer.

Negative Überraschung: Sporting Lissabon. Der Sporting Club de Portugal, der die vergangene Saison als Vierter hinter Braga abschloss, peilte zu Beginn der Hinrunde den ersten Titelgewinn seit 2002 an. Für dieses Vorhaben wurden die Verantwortlichen aktiv und verpflichteten in Danijel Pranjic und Khalid Boulahrouz zwei ablösefreie Spieler aus der Bundesliga.

Zudem investierte man jeweils vier Millionen Euro in Valentin Viola (Racing Club de Avellaneda) und Marcos Rojo (Spartak Moskau), immerhin 900.000 Euro kostete Zakaria Labyad (PSV Eindhoven). Trotz dem drittgrößten Etat der Liga haben diese Maßnahmen aber nichts gebracht. Im Gegenteil: Mehr als 20 Punkte Abstand (!) hat Sporting mittlerweile auf die Tabellenspitze. Damit enttäuscht der Klub bisher auf ganzer Linie und befindet sich nun mitten im Abstiegskampf.

Player to watch: Der Kolumbianer Jackson Martinez wechselte vor der Saison von Jaguares de Chiapas aus Mexiko zum FC Porto. Ziel: Der beidfüßige Torjäger sollte in die Fußstapfen seines Landsmannes Falcao treten, der in 51 Ligaspielen 41 Treffer für Porto erzielte. Und die Fußstapfen scheinen nicht zu groß zu sein: Der 26-Jährige traf in elf Partien bereits zehnmal.

Das internationale Abschneiden: Wie erwartet hat sich der FC Porto in der Champions-League-Gruppenphase durchgesetzt und zog als Zweiter hinter Paris-Saint Germain ins Achtelfinale ein. Dort trifft der Sieger von 2004 nun auf den FC Malaga.

Benfica schaffte es dagegen nicht, in die K.o.-Runde der Königsklasse einzuziehen. Der Hauptstadtklub verlor das Fernduell um den zweiten Platz gegen Celtic Glasgow und muss sich daher mit der Europa League begnügen. Bayer Leverkusen darf sich im Sechzehntelfinale nun auf das Team von Trainer Jorge Jesus freuen.

Obwohl Sporting Braga als Dritter der vergangenen Saison die Qualifikation für die Champions League schaffte, enttäuschte das Team dort in der Gruppenphase auf ganzer Linie. Der letzte Platz und nur drei Punkte reichten dann nicht einmal mehr für die Europa League.

Österreich: "Dose leer" bei Salzburg

Schweiz: Zürich - eine Stadt, zwei Welten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung