Serbischer Verband dementiert rassistische Anfeindungen

UEFA nimmt Ermittlungen gegen Serbien auf

SID
Mittwoch, 17.10.2012 | 20:26 Uhr
Tumulte beim U21-EM-Qualifikations-Spiel zwischen Serbien und England
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Man City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland

Der europäische Fußballverband UEFA hat nach den rassistischen Anfeindungen im U21-Länderspiel zwischen Serbien und England (0:1) Ermittlungen gegen den serbischen Verband aufgenommen.

Zudem untersuche der Verband das Verhalten von Spielern beider Mannschaften, hieß es am Mittwochabend. Auch FIFA-Präsident Joseph Blatter meldete sich am Mittwoch via Twitter zu Wort: "Wir müssen darum kämpfen, um Diskriminierung und Rassismus aus unserem Sport zu verbannen."

Am Dienstag hatten einheimische Fans in Krusevac die Spieler Englands während der EM-Qualifikations-Playoffs mit Affenlauten beschimpft. "Die Szenen nach Spielende waren schändlich, die UEFA muss umgehend ermitteln", sagte Robertson und ergänzte: "Rassismus muss ausgemerzt werden. Wir erwarten harte Sanktionen von der UEFA."

Dementi des serbischen Verbandes

Der serbische Verband hatte den Vorfall bis zuletzt dementiert. In einer Erklärung heißt es, dass es weder vor noch während des Spiels zu rassistischen Anfeindungen gekommen sei. Ursprung der skandalösen Szenen nach Spielende sei vielmehr das Verhalten von Englands Danny Rose, der sich den serbischen Fans "in unangemessener, unsportlicher und vulgärer Art und Weise" präsentiert habe. Dennoch entschuldigte sich der Verband "bei unseren englischen Gästen und dem gesamten Publikum für das unsportliche Benehmen der serbischen Spieler und Offiziellen."

Die Ausschreitungen im Video

Auch in Großbritannien hat sich bereits die Politik eingeschaltet. Die britische Regierung hat vom europäischen Fußballverband UEFA eine Sperre Serbiens eingefordert. In einem Schreiben an UEFA-Präsident Michel Platini verlangte der britische Sportminister Hugh Robertson am Mittwoch Sanktionen gegen jeden, "der des Rassismus für schuldig befunden wird".

Der ehemalige englische Nationalspieler Rio Ferdinand forderte harte Strafen für Rassismus im Fußball. "Die einzige Möglichkeit, Rassismus und Gewalt in den Stadien zu bekämpfen, sind LANGE Sperren für Länder/Spieler", schrieb Ferdinand auf Twitter. "Geldstrafen bringen gar nichts." Ferdinands Bruder Anton soll im Oktober 2011 bei einem Spiel von Chelseas John Terry rassistisch beleidigt worden sein, Terry ist im Zuge der Affäre aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Vom englischen Verband FA erhielt Terry eine Strafe von 220.000 Britischen Pfund (rund 270.000 Euro).

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung