Dienstag, 04.09.2012

Das sollen die Last-Minute-Deals bringen

Maicon, Hulk & Co.: So verändern sie ihre Klubs

Das Transferfenster ist fast überall in Europa geschlossen, kurz vor dem Ende haben einige der großen Klubs nochmals kräftig zugelangt. Aber was bedeuten die teilweise spektakulären Transfers für die jeweiligen Vereine? Eine Übersicht.

Vier Last-Minute-Transfers: Maicon, Dembele, Hulk und de Jong (v.l.)
© Getty
Vier Last-Minute-Transfers: Maicon, Dembele, Hulk und de Jong (v.l.)

Manchester City

Die wichtigsten Zugänge: Matija Nastasic (AC Florenz), Maicon (Inter Mailand), Javi Garcia (Benfica), Jack Rodwell (FC Everton), Scott Sinclair (Swansea City)

Die wichtigsten Abgänge: Nigel de Jong (AC Milan), Adam Johnson (FC Sunderland), Emmanuel Adebayor (Tottenham Hotspur), Stefan Savic (AC Florenz)

Gesamtes Transfervolumen: Zugänge: 63 Mio. Euro Ausgaben - Abgänge: 24 Mio. Euro Einnahmen

Der Meister hat sich im Vergleich zu den Jahren davor auf dem Transfermarkt fast schon zurückgehalten - und trotzdem sehr interessante Verpflichtungen getätigt.

Allen voran die von Matija Nastasic. Der Serbe war auf seiner Position in der Innenverteidigung der Shooting Star der abgelaufenen Serie-A-Saison. Mit 19 Jahren war Nastasic Chef der Dreierkette bei der Fiorentina. Allein die Tatsache, dass City in Stefan Savic einen erprobten Spieler plus 13 Millionen Euro für Nastasic als Paket geschnürt hat, sollte dessen erhofften Stellenwert für die Citizens einordnen.

Eingefädelt wurde der Deal von Sinisa Mihajlovic, ehemals Co-Trainer unter Roberto Mancini bei Inter und heute Nastasic' Coach in der serbischen Nationalmannschaft.

Ebenfalls pikant: Auf der eigenen Homepage sinnierte Mancini sogar über eine Systemumstellung, in die Nastasic perfekt passen würde. Demnach überlegte der Italiener wie viele seiner Landsleute in der Serie A, die Dreierkette bei City einzuführen.

Dazu kommt in Maicon einer der besten Rechtsverteidiger der Welt - auch wenn der eine oder andere Experte dem 30-Jährigen keine große Zukunft mehr bescheinigt. Bei Inter empfand Maicon keinen Antrieb mehr, der Brasilianer hatte mit Internazionale alles gewonnen.

Sein Zyklus in der Lombardei war schlicht vorbei - was im Umkehrschluss aber nicht heißt, dass er bei seiner neuen Herausforderung nicht wieder voll durchstarten wird. Die kolportierten sechs Millionen Euro Ablöse sind sehr preisgünstig investiert.

So könnte Manchester City spielen. Drei Neuzugänge haben ihren Platz in der Startelf

Maicon auch im Mittelfeld zu gebrauchen

Zusätzlicher Vorteil: Sollte Mancini in der Tat mit dem Gedanken einer Dreierkette spielen, kann Maicon ohne Gewöhnungsprobleme auch schnell ins Mittelfeld verschoben werden. Mancini war es, der Maicon 2006 beim AS Monaco entdeckt und ihn zu Inter gelotst hat. Damals funktionierte er den gelernten Mittelfeldspieler einfach um zum Rechtsverteidiger.

Prinzipiell ist bei City zu erkennen, dass die Abgänge auf den wichtigen Positionen von den Zugängen nahezu eins zu eins ersetzt wurden. Einzig einen Mittelstürmer wollten sich die Blues nicht mehr leisten, obwohl in Roque Santa Cruz und Emmanuel Adebayor gleich zwei Alternativen den Verein verlassen haben.

Der Tausch im Mittelfeld von de Jong (27) und Owen Hargreaves (31), der derzeit vereinslos ist, hin zu Javi Garcia (25) und Jack Rodwell (21) zeigt auch, dass der englische Meister sein Team dynamischer und jünger aufstellen will. Beide Transfers sind ein klares Signal für die Zukunft. Alleridngs sind 20 beziehungsweise 15 Millionen Euro Ablöse auch nicht eben von Pappe für zwei vergleichsweise kleine Fische.

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