Internationale News und Gerüchte

City und United basteln am Kader

Von Sebastian Zobel
Dienstag, 19.06.2012 | 18:28 Uhr
Fernando Llorente hat in der abgelaufenen Saison 17 Tore erzielt
© Getty
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Bei der EM rollt täglich der Ball und auch bei den Vereinen laufen die Planungen schon auf Hochtouren. Manchester United fahndet nach einem Ersatz für Nani und Stadtrivale City will bei Robin Van Persie nicht an die Schmerzgrenze gehen. Dafür steht ein anderer Stürmer hoch im Kurs.

City mit Schmerzgrenze bei Van Persie: Eigentlich buhlt der frisch gebackene Premier-League-Champion Manchester City schon länger um die Dienste des englischen Torschützenkönigs Robin Van Persie. Doch mittlerweile scheint City nicht mehr gewillt zu sein, den Stürmer um jeden Preis an Land ziehen zu wollen.

Laut den Kollegen von "goal.com" liegt die Schmerzgrenze für Van Persie, der gerade sang- und klanglos mit Holland aus der EM ausgeschieden ist, bei umgerechnet rund 18 Millionen Euro. Der FC Arsenal dürfte dem Vernehmen nach allerdings mehr als 30 Millionen für sein Juwel verlangen.

Es scheint wahrscheinlicher, dass Arsenal Van Persie lieber im kommenden Jahr ablösefrei ziehen lässt, anstatt den Knipser für "Peanuts" zu verkaufen.

Zudem würde das Gesamtpaket Van Persie wöchentlich stattliche 250.000 Euro kosten und auch wenn es gelingt Spieler wie Emmanuel Adebayor oder Wayne Bridge von der Gehaltsliste zu streichen, dürfte City nicht gewillt sein diese Summe zu stemmen.

Llorente als Alternative: Doch natürlich bleibt man bei den Citizens nicht untätig und versucht schlägkräftige Spieler für das Team zu finden, um den Titel im kommenden Jahr zu verteidigen.

Ein treffsicherer Stürmer ist Fernando Llorente von Athletic Bilbao allemal, das hat er mit 17 Toren in der Primera Division bewiesen. Doch auch er dürfte alles andere als ein Schnäppchen sein. Rund 37 Millionen Euro stehen im Raum.

Bilbaos Präsident Josu Urrutia rechtfertigt diese Summe in der "Sun" wie folgt: "Er ist einer unsere Schlüsselspieler und wir werden ihn nicht für weniger ziehen lassen. Unsere Fans würden das nicht akzeptieren".

Sollte auch das nicht klappen, hat Trainer Roberto Mancini schon den nächsten auf seiner Liste: Edinson Cavani vom SSC Neapel.

Rodriguez als Nani-Ersatz? In der vergangenen Spielzeit der Premier League musste sich Manchester United dem Stadtrivalen City in einem Herzschlagfinale geschlagen geben. Damit sich diese Schmach nicht wiederholt, werden die Zukunftsplanungen emsig vorangetrieben.

Eine der Säulen des Teams ist Nani. Mit Portugal ist er gerade ins Viertelfinale bei der EM eingezogen, sein Vertrag bei Manchester United läuft noch bis 2014. Die Verantwortlichen haben ihm bereits ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorgelegt, das ihm umgerechnet 160.000 Euro wöchentlich bringen würde.

Doch der Portugiese konnte sich bislang nicht zu United bekennen. Das stinkt den Verantwortlichen gewaltig und deshalb sucht man bereits nach Alternativen.

In James Rodriguez vom FC Porto scheint man laut der "Sun" bereits fünfig geworden zu sein. Knapp 25 Millionen Euro Ablöse dürfte der Flügelspieler kosten, der die Scouts von United durch seine starke Entwicklung seit seinem Wechsel zu Porto vor zwei Jahren beeindruckt hat.

Berbatov nach Spanien? Ein weitere Spieler von United spielt in den Transferplanungen eine Rolle. Dimitar Berbatows Tage in Manchester scheinen gezählt. Doch mit dem FC Malaga bekundet laut "Daily Mail" ein ambitionierter Verein Interesse.

Die Spanier, deren Präsident, Scheich Abdullah Bin Nasser Al Thani, mit einem dicken Geldbeutel gesegnet ist, suchen nach gestandenen Stürmern für die erste Saison in der Champions League.

Rund 17 Millionen Euro dürfte Berbatow kosten, der in nur 12 Spielen in der Liga beachtliche sieben Treffer erzielen konnte.

Doch auch ein Spieler aus der Bundesliga ist im Gespräch. Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar wird als Alternative zu Berbatow genannt. Allerdings dürfte der Stürmer, gemeinsam mit Van Persie bei der EM die Koffer packen musste, deutlich mehr kosten und der FC Schalke 04 dürfte nach Raul wohl nur ungerne einen weiteren Offensivspieler ziehen lassen.

Der Spielplan der Premier-League-Saison 2012/2013

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