Antrag auf Verlängerung des Aktenverschlusses bewilligt

ISL-Akten: FIFA-Berater fordert Veröffentlichung

SID
Freitag, 23.03.2012 | 21:49 Uhr
FIFA-Präsident Josef Blatter ist immer wieder in Skandale verwickelt
© Getty
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Der Strafrechtsexperte und FIFA-Berater Mark Pieth fordert vom Fußball-Weltverband die Veröffentlichung der brisanten Akten des 2001 Insolvenz gegangenen Rechtevermarkters ISL/ISMM. Pieth sagte am Freitag der Nachrichtenagentur AP, dass die FIFA sowie deren Präsident Joseph Blatter seine Anfragen auf Veröffentlichung mehrfach mit dem Verweis auf rechtliche Gründe abgelehnt habe.

Der Schweizer erklärte, dass "die Dokumente veröffentlicht werden müssen". Pieth äußerte sich dazu am Freitag, nachdem das Schweizerische Bundesgericht zuvor den Antrag zweier anonymer Parteien auf Verlängerung des Aktenverschlusses bewilligt hatte.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Antragstellern um die beiden früheren brasilianischen Funktionäre Joao Havelange und Ricardo Teixeira.

In der Causa "ISL" geht es um Schmiergeldzahlungen der Sportmarketingagentur ISL/ISMM an Funktionäre des Fußball-Weltverbandes FIFA und des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

2010 war ein Deal zwischen einer Schweizer Staatsanwaltschaft und dem Fußballverband öffentlich geworden: Die FIFA zahlte 5,5 Millionen Franken an die Schweizer Staatskasse, damit in dem Schmiergeldskandal nicht weiter ermittelt und Namen von bestechlichen Funktionären nicht genannt würden.

Durchsicht der Akten "entscheidend"

"Keiner von uns hat die Dokumente jemals gesehen, weil es ein juristischer Verstoß wäre, wenn sie uns die Unterlagen geben würde", sagte Pieth am Freitag.

Deshalb hätte auch Blatter bisher die ISL-Akte nicht weitergeleitet. Für sein 13-köpfiges Gremium sei die Durchsicht der Akten in der Bewertung der Korruptionsbekämpfung innerhalb des Weltverbandes "entscheidend", erklärte Pieth. Das Ganze sei für ihn und sein Team ein Grund zu sagen: 'Seht her, wir sind nicht zufrieden, wie die Dinge laufen.'

Die FIFA hatte den Schweizer im November vergangenen Jahres mit der Leitung eines Komitees zur Ausarbeitung von Reformen beim Verband beauftragt.

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