Schweizerisches Bundesgericht hebt Regelung auf

FIFA darf Spielern nicht mit Berufsverbot drohen

SID
Donnerstag, 29.03.2012 | 16:28 Uhr
Francelino Matuzalem setzte sich vor Gericht gegen die FIFA durch
© Getty
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Das Schweizerische Bundesgericht hat eine Regelung der FIFA außer Kraft gesetzt, wonach ein vertragsbrüchiger Spieler mit einem unbegrenzten Berufsverbot belegt werden darf.

Das Gericht gab am Donnerstag einer Beschwerde des brasilianischen Fußballprofis Matuzalem statt. Der Mittelfeldspieler, derzeit bei Lazio Rom unter Vertrag, hatte 2007 seinen Vertrag beim ukrainischen Verein Schachtjor Donezk gekündigt und war zum spanischen Erstligisten Real Saragossa gewechselt.

Daraufhin hatte die FIFA Donezk eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 6,8 Millionen Euro zugesprochen. Da weder Saragossa noch Matuzalem diese Summe aufbringen konnten, drohte die Disziplinarkommission der FIFA dem Spieler mit einem unbegrenzten Berufsverbot. Diese Disziplinarmaßnahme wurde mit dem Urteil gekippt.

Francelino Matuzalem im Steckbrief

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