Suarez vor Liaison mit dem PSG?

Von SPOX
Montag, 12.03.2012 | 13:38 Uhr
Provoziert einen Abgang von Liverpool: Luis Suarez will nach Paris
© Getty
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Luis Suarez will den FC Liverpool in Richtung PSG verlassen, denn dort kickt sein Kumpel Diego Lugano. Nicolas Anelka sieht Ex-Sturmpartner Didier Drogba schon in Shanghai. Arsene Wenger wildert mal wieder in der Ligue 1 und hat Younes Belhanda auf dem Zettel. In Tunesien gab es wegen Sami Khediras freizügiger Fotos ein Urteil, und: Trainer Fred Rutten muss bei der PSV Eindhoven seinen Hut nehmen. Das Ruder übernimmt Co-Trainer Phillip Cocu zusammen mit Ernest Faber

Suarez will weg aus Liverpool: Das wird wohl keine Busenfreundschaft mehr zwischen dem FC Liverpool und Luis Suarez. Nachdem der Uruguayer im Herbst wegen Rassismus-Vorwürfen für acht Spiele gesperrt worden war und seine Fehde mit Patrice Evra auch danach nicht zu den Akten legen wollte, ist ein Abschied von der Anfield Road für den Stürmer wohl beschlossene Sache.

Für ihn Favorit: Paris St.-Germain - dort spielt sein Spezi Diego Lugano aus dem Nationalteam. "Paris ist ein großes Team, der Klub findet wieder zu alter Stärke zurück", erklärte der 25-Jährige. "Im gleichen Klub wie Diego zu spielen, würde mir helfen." Übersetzung: "Ich will mehr Geld und nächstes Jahr Champions League spielen."

Laut Suarez gibt es aber auch andere Klubs, die für ihn interessant wären. Nun ja, da beim PSG die Kohle bekanntlich derzeit recht locker sitzt, könnte Liverpool durchaus gesprächsbereit sein - wenn Paris mehr als die damals an Ajax gezahlte Ablöse von 26,5 Millionen auf den Tisch legt.

Anelka wartet auf Drogba: Nicolas Anelka ist ebenfalls zuversichtlich, dass er bald Gesellschaft bekommt. Wenn es nach ihm geht, wird Stürmerstar Didier Drogba vom FC Chelsea mit ihm in der nächsten Saison für Shanghai Shenhua auf Torejagd gehen. "Ich kann noch nicht viel sagen, aber wir unterhalten uns regelmäßig und ich rechne damit, dass er nach Shanghai kommt", sagte Anelka.

Anelka hatte Chelsea im Januar in Richtung China verlassen, nachdem er unter dem damaligen Trainer Andre Villas-Boas nur noch zweite Wahl war. Drogba wurde bereits damals ein Abgang von Chelsea nachgesagt, der Ivorer erfüllt jetzt aber doch seinen bis Saisonende laufenden Vetrag. Drogba, der am Wochenende sein 100. Premier-League-Tor schoss, verkündete schon im Winter über seinen Berater, dorthin zu wechseln, wo am meisten Geld zu holen sei - das spricht für Exoten wie China, Dubai oder Russland.

Rutten entlassen: Die PSV Eindhoven hat nach der letzten Misere (drei Niederlagen in Folge, nur noch Platz 4 in der Liga) die Faxen dicke und hat Trainer Fred Rutten vor die Tür gesetzt. Am Vormittag versammelte sich der Vorstand zu einer Sondersitzung, auf der das Ende der Ära Rutten beschlossen wurde. Rutten hatte bereits im Dezember angekündigt, den Verein im Sommer zu verlassen - so lange musste er jetzt doch nicht warten. Die Mannschaft wird nun erst einmal vom Co-Trainer Phillip Cocu und dem Coach der zweiten Mannschaft Ernest Faber trainiert.

Wenger wildert in Montpellier: Die Verpflichtung von Lukas Podolski zu Arsenal ist noch nicht in trockenen Tüchern, da wird schon das nächste Objekt der Begierde von Arsene Wenger gehandelt: Der marokkanische Nationalspieler Younes Belhanda vom SC Montpellier soll auf seinem Zettel stehen. "Ich kenne Younes gut und mag ihn sehr", gab Wenger zu, schränkte aber gleichzeitig ein: "Ich will keine Probleme machen. Montpellier allein entscheidet, wohin er geht."

Der AC Mailand und - natürlich - der PSG sollen an den Diensten des 22-jährigen Mittelfeldspielers interessiert sein. Für Milan sieht es aber nicht gut aus: "Über Mailand weiß ich nichts. Mein Traum ist es, in England oder Deutschland zu spielen", sagte Belhanda dem TV-Sender "TF1". Er hat es aber nicht eilig. "Ich kann auch noch zwei oder drei Jahre hier bleiben."

Strafe wegen Khedia-Fotos: Vor einigen Wochen hatte sich Sami Khedira bekanntlich für eine freizügige Fotostrecke in der "GQ" mit Model-Freundin Lena Gercke zwischen den Laken gewälzt. Was hierzulande keinen Hund mehr hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervorlockt, sorgte in Tunesien für einen Skandal. Ein Journalist druckte die Bilder in der Tageszeitung "Antounissia" ab, daraufhin kamen mehrere Mitarbeiter der Zeitung hinter Schloss und Riegel.

Am Donnerstag ist nun ein Prozess gegen den Herausgeber Ben Saida zu Ende gegangen: 500 Euro wegen "Unsittlichkeit" hieß es am Ende, möglich waren aber auch bis zu fünf Jahre Haft. Ben Saidas Anwälte werden gegen das Urteil Berufung einlegen. Khedira hatte den Aufruhr um die Fotos damals bedauert und sich für Meinungsfreiheit ausgesprochen.

Luis Suarez im Steckbrief

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