Fussball

Israel droht Manipulationsskandal

SID
Avi Luzon (l.) ist Präsident des israelischen Fußball-Verbandes IFA
© Getty

Dem israelischen Fußball droht ein Manipulationsskandal. Laut Polizei steht der Präsident des Verbandes (IFA), Avi Luzon, unter Verdacht, mehrere Spielergebnisse beeinflusst zu haben. Polizeisprecher Micky Rosenfeld bestätigte am Montag, dass Luzon bereits am Sonntag acht Stunden lang von Ermittlern befragt worden war.

Luzon soll Schiedsrichter und den Ausgang von Spielen manipuliert haben. Luzon weist alle Vorwürfe von sich. Neben dem IFA-Präsidenten seien auch Dutzende weitere Offizielle, Trainer und Schiedsrichter vernommen worden.

Zur Zeit untersuche die Polizei, ob Luzon gezielt Unparteiische bestimmten Partien zugeordnet habe, um so gewünschte Ergebnisse herbeizuführen. Inzwischen befinde sich der Verbandschef wieder auf freiem Fuß, er dürfe Israel aber nicht verlassen, betonte Rosenfeld.

In einer Stellungnahme erklärte der Verband, Luzon werde alles tun, um die gegen ihn erhobenen Vorwürfe aus der Welt zu schaffen und die Arbeit der Ermittler voll unterstützen.

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