Guardiola strebt relaxed den 13. Titel an

SID
Barca-Trainer Pep Guardiola will bei der Klub-WM seinen 13. Titel seit seinen Amtagsantritt feiern
© Getty

Nach dem aufregenden Clasico-Abend mit Happy End am Samstag hat Trainer Pep Guardiola seinen Spielern vom FC Barcelona Ruhe verordnet.

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So viel Ruhe wie möglich, steht doch am Donnerstag (11.30 Uhr deutscher Zeit) bereits das nächste Pflichtspiel an. Im Halbfinale der Klub-WM lautet der Gegner Al-Sadd aus Katar, im Finale am Sonntag könnte der FC Santos mit Superstar Neymar warten, der bereits am Mittwoch (ebenfalls 11.30 Uhr) gegen die Japaner von Kashiwa Reysol spielt.

Nach der anstrengenden Flugreise ins ferne Japan hat der Barca-Coach seinem Team am Dienstag daher zunächst eine Sightseeing-Tour durch Tokyo verordnet, um die strapazierten Profis auf andere Gedanken zu bringen.

Ziel: Erschöpfung loswerden

"Ich versuche, ihnen so viel Freiheit zu geben wie möglich, damit sie sich entspannen können", sagte Guardiola. "Wir wollen, dass sie die Erschöpfung der letzten Spiele loswerden und sich konzentrieren können. Wir sind hier, um Klub-Weltmeister zu werden."

Nur der Titel zählt also für die unersättlichen Trophäensammler aus Katalonien. Für den 40 Jahre alten Guardiola wäre es bereits der 13. seit seinem Amtsantritt vor dreieinhalb Jahren. Die Reisemühen sollen sich ja lohnen. Vor zwei Jahren triumphierte Barca unter seiner Leitung schon einmal bei der WM der Vereinsmannschaften, im Finale von Abu Dhabi unterlag Estudiantes de La Plata damals den Spaniern 1:2 nach Verlängerung. Siegtor: Lionel Messi.

Jetlag als 12. Mann dabei

Barcas wichtigster Spieler, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Anfang Januar zum dritten Mal in Folge zum Weltfußballer des Jahres gekürt wird, ist einmal mehr gefragt. "Leo ist nicht extrem müde", sagte Guardiola. "Er scheint okay."

Halbfinalgegner Al-Sadd ist natürlich trotz aller Strapazen des Champions-League-Siegers krasser Außenseiter - auch wenn sich der Klub mit einigen größeren Namen verstärkt hat: Kader Keita (früher Lille, Lyon und Galatasaray), Mamadou Niang (Marseille) und der Brasilianer Leandro, der nach zahlreichen Jahren in der japanischen J-League eine Art Heimspiel hat. Im Viertelfinale, für das die Turnierfavoriten Barcelona und Santos ein Freilos hatten, schlugen die Katarer den afrikanischen Vertreter Esperance de Tunis mit 2:1.

Puyol: "Aber es wird nicht einfach"

Barcelona ist für seine dritte WM-Teilnahme offenbar gerüstet. Man sei nach dem Sieg gegen Real höchst motiviert, sagte Verteidiger Carles Puyol.

"Aber es wird nicht einfach, dieses Turnier zu gewinnen. Es ist immer hart." Da dachte er wohl auch wieder an den Jetlag, der am Mittwoch und auch noch bei einem möglichen Finale am Sonntag ebenfalls mit dabei sein wird. Als zwölfter Mann sozusagen.

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