Fussball

50 Mio. für Cavani? PSG blitzt bei Napoli ab

Von SPOX
Edinson Cavani (r.) traf am Dienstag beim 2:1-Sieg gegen Manchester City doppelt
© Getty

Paris Saint-Germain jagt Napoli-Goalgetter Cavani, doch der steht nicht zum Verkauf. Indes wird ein möglicher Tevez-Wechsel zu Milan immer konkreter - es gab bereits ein Treffen. Außerdem: Kenny Dalglish warnt sein Millionen-Trio, Anderson hat einen schweren Rückschlag zu verkraften und Eden Hazard erhält ein offizielles Preisschild.

PSG blitzt bei Napoli ab: 50 Millionen? Kein Problem für Paris Saint-Germain. Der neureiche Hauptstadtklub ist angeblich bereit, genau diese Summe für Edinson Cavani auf den Tisch zu legen. Das berichten "L'Equipe" und die "Gazetta dello Sport". Auch ManCity buhlt weiter um den Uru, der die Citizens unter der Woche in der Champions League bei Neapels 2:1-Sieg im Alleingang abschoss. Was Cavani selbst aber nicht weiter interessiert: "Es macht keinen Unterschied, ob das Interesse von City gewachsen ist. Mein einziges Ziel ist, Napoli in der Champions League zu helfen." Auch Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis hat keineswegs vor, seinen Stürmer abzugeben. Das dürfte auch für Nebenmann Marek Hamsik gelten, an dem PSG ebenfalls interessiert sein soll.

Erstes Treffen zwischen Milan und Tevez: Das Techtelmechtel zwischen dem AC Milan und Carlos Tevez wird immer heißer. Gestern trafen sich Milan-Geschäftsführer Adriano Galliani der Berater von Tevez. Die "Gazzetta dello Sport" berichtet, dass die Rossoneri den Argentinier im Winter mit Kaufoption ausleihen wollen. ManCity verlangt angeblich vier Millionen Euro Leihgebühr und weitere 20 Millionen für den Kauf im Sommer. Der Knackpunkt dürfte das Gehalt sein. Angeblich verdient der Argentinier acht Millionen Euro netto im Jahr. Im Sommer steigt das Salär dann sogar um weitere zwei Millionen. Allerdings soll auch Juventus Interesse an Tevez zeigen, am Freitag soll es zu einem Treffen mit der Tevez-Entourage kommen. In Turin sucht man für den Sommer einen Nachfolger von Alexandro Del Piero. Im Winter herrscht bei den Bianconeri kein Bedarf.

Liverpools teure Reservisten: Der FC Liverpool leistet sich momentan eine exquisite Bank. Beim Sieg gegen Chelsea saßen Andy Carroll, Stewart Downing und Jordan Henderson draußen. Einkaufswert der Drei: Umgerechnet etwa 88 Millionen Euro. Doch Trainer Kenny Dalglish ist das völlig egal. Er stellt nach Leistung auf und hat auch gleich einen Tipp für seine Reservisten parat. "Es ist natürlich hart für die, die nicht spielen und es ist schwierig, sie bei Laune zu halten. Aber wenn sie weiterhin eine gute Einstellung an den Tag legen und nicht mit schmollenden Gesichtern umherlaufen, ist es für alle einfacher", sagte Dalglish dem "Guardian".

Andersons Knie macht Sorgen: Die Krankenakte von Manchesters Anderson ist um ein Kapitel reicher. Der Brasilianer, der sich vor zwei Jahren einen Kreuzbandriss zuzog, fällt erneut mit einer schweren Knieverletzung aus. United-Trainer Ferguson spricht von einer Ausfallzeit bis Februar. Doch Ersatz wird es nicht geben. Das stellte Fergie klar. "Ich sehe keinen, der uns besser machen könnte. Es gibt zwei, drei Spieler, aber die sind nicht verfügbar. Daher steht das nicht zur Debatte", wird er im "Mirror" zitiert.

Krisensitzung beim FC Chelsea: Blues-Coach Andre Villas-Boas zieht die Reißleine und will sein Team nach dem schwachen Start neu einschwören. Vor allem die Grüppchenbildung in der Kabine ist dem Portugiesen ein Dorn im Auge. Das Team soll in Zukunft länger zusammenbleiben, gemeinsam essen und so den Teamspirit stärken. "Im Fußball lebt man vom Moment und dieser ist bei uns gerade negativ. Das müssen wir abwenden und eine Siegesserie starten", philosophiert der Coach. Leichter gesagt als getan, aber Villas-Boas hat seinem Chef Roman Abramowitsch auch schon eine Einkaufsliste für das Winter-Transferfenster überreicht. Auf der stehen angeblich Boltons Gary Cahill, Diego Godin von Atletico Madrid, Alvaro Pereira aus Porto und die Talente Dries Mertens (PSV Eindhoven) sowie Ricky van Wolfswinkel (Sporting Lissabon).

Stolzer Preis für Hazard: Das ist mal eine Hausnummer! Der OSC Lille verlangt für sein 20-jähriges Supertalent Eden Hazard eine astronomische Summe. Lilles Präsident Michel Seydoux bestätigte der "Sun": "Der Preis beträgt 50 Millionen Euro und das werden wir bei jeder Anfrage deutlich machen." Da werden die Verantwortlichen von Inter, Real Madrid, Arsenal und Chelsea kräftig mit den Ohren schlackern.

Wilshere-Comeback früher als geplant: Gute Neuigkeiten für Arsenal. Jack Wilshere dürfte früher wieder zurück sein als bisher angenommen. Eigentlich war die Rückkehr des 19-Jährigen nach seiner schweren Fußverletzung für April anvisiert. Doch jetzt soll Wilshere schon Ende Januar im Reserve-Match gegen Fulham sein Comeback geben.

Mourinho der Fast-Barca-Trainer: Das ist doch vor dem anstehenden Clasico am 10. Dezember eine nette Anekdote. Der ehemalige Barca-Vize Marc Ingla verriet, dass Jose Mourinho um ein Haar Barca-Trainer geworen wäre und die Nachfolge von Frank Rijkaard angetreten hätte. Die Verantwortlichen der Katalanen trafen Mou damals in Lissabon und der Trainer stellte ihnen sein Konzept vor. "Mourinho zeigte uns eine Powerpoint-Präsentation, in der er vorführte, wie seine Fußballphilosphie mit unserem klassischen 4-3-3 vereinbar sein könnte", erzählte Ingla "TV3". Pikant: Mourinho schlug unter anderem Pep Guardiola als seinen Co-Trainer vor. Letztendlich entschieden sich die Katalanen gegen Mourinho, auch weil dieser sein Verhalten gegenüber den Medien nicht verändern wollte.

Carlos Tevez im Steckbrief

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