Nach Comeback in der Selecao

Ronaldinho: Bin nicht der "Big Daddy"

SID
Dienstag, 06.09.2011 | 14:51 Uhr
Wie in alten Zeiten: Ronaldinho dirigierte bei seinem Comeback das Mittelfeld der Selecao
© Getty
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Ronaldinho hat beim 1:0-Sieg der Selecao gegen Ghana seine alte Klasse aufblitzen lassen und bewiesen, dass er auf dem Weg zur WM im eigenen Land noch eine wichtige Rolle spielen könnte.

Vom Auslaufmodell zum Hoffnungsträger: Ronaldinho hat sich nach 291 Tagen Wartezeit in Brasiliens Nationalelf zurückgemeldet. Der einst beste Fußballer der Welt gab beim 1:0-Sieg der Selecao gegen Ghana in London ein vielversprechendes Comeback und empfahl sich auf dem Weg zur Heim-WM 2014 für weitere Aufgaben.

In Brasiliens junger und zuletzt erfolgloser Mannschaft lenkte Ronaldinho mit all seiner Erfahrung geschickt das Spiel und war die ordnende Hand. Von seiner neuen Rolle als "Big Daddy" im Kreis der Youngster wollte der zweimalige Weltfußballer jedoch nichts wissen

"Ich bin nicht der Papa. Ich bin ein erfahrener Begleiter, der den Respekt und die Anerkennung der jungen Spieler genießt", schrieb der frühere Superstar nach dem Spiel auf seiner Homepage.

Ronaldinho: "Große Freude, wieder dabei zu sein"

Der Weltmeister von 2002 zeigte im Craven Cottage des englischen Erstligisten FC Fulham als Vorlagengeber und bei Standards seine immer noch vorhandene Klasse. Vor allem in der Schlussphase setzte er Akzente. Erst bediente er den gut postierten Alexandre Pato (88.) mit einer sehenswerten Flanke, dann scheitere er per Freistoß an Ghanas Keeper Adam Larsen (89.).

"Ich habe einfach große Freude, wieder dabei zu sein und das tun zu können, was ich am liebsten mache", sagte der zentrale Mittelfeldspieler.

Auch gegen Argentinien im Team

Brasiliens Trainer Mano Menezes nahm die gute Vorstellung seines Routiniers mit Wohlwollen zur Kenntnis. Nach dem frühen Aus im Viertelfinale der Copa America und dem 2:3 gegen Deutschland in Stuttgart ist der Coach unter Druck geraten und benötigt möglicht schnell gute Schlagzeilen. Diese lieferte der wiedererstarkte Ronaldinho, der prompt zwei weitere Einladungen für die kommenden beiden Testspiele gegen Argentinien erhielt.

Auch dank Ronaldinho waren die Südamerikaner in London die klar bestimmende Mannschaft und siegten verdient durch den Treffer des erst 22 Jahre alten Leandro Damiao. Ghana machte es dem fünfmaligen Weltmeister allerdings auch leicht.

Das Team um den Hoffenheimer Bundesliga-Profi Isaac Vorsah musste ab der 33. Minute in Unterzahl spielen. Daniel Opare von Standard Lüttich, Gruppengegner von Hannover 96 in der Europa League, sah nach einem Foul gegen den früheren Münchner Lucio Gelb-Rot.

Vertrag bis 2014 bei Flamengo

Ronaldinho scheint der Klub-Wechsel in seine brasilianische Heimat gut bekommen zu sein. Im Januar war der Weltfußballer von 2004 und 2005 nach zehn Jahren Europa zum Erstligisten CR Flamengo nach Rio de Janeiro zurückkehrt.

Dort unterschrieb der Spielmacher einen Vertrag bis 2014, der ihm angeblich ein monatliches Gehalt von umgerechnet knapp 700.000 Euro garantiert.

Seine größte Zeit hatte Europas Fußballer des Jahres von 2005 beim FC Barcelona. Mit den Katalanen wurde er zweimal spanischer Meister und holte 2006 die Champions League.

2008 ging der wegen seiner Tempodribblings viele Jahre so gefürchtete Profi zum italienischen Renommierklub AC Mailand, konnte da aber schon nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen.

Ronaldinho im Steckbrief

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