USA gegen Mexiko

Einstand für Klinsmann: Zeitpunkt "nicht ideal"

SID
Dienstag, 09.08.2011 | 15:18 Uhr
Jürgen Klinsmann bei seiner Vorstellung als neuer Trainer der US-Nationalmannschaft
© Getty
Advertisement
NFL
Do18:30
Vikings@Lions: Erlebe den Thanksgiving-Auftakt
Darts
Fr20:00
Players Championship: Die gesamten Finals auf DAZN
Championship
Live
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
1. HNL
Cibalia -
Rijeka
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Chelsea -
Newcastle
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Premier League
Brighton -
Liverpool
Championship
Millwall -
Sheffield Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Vitesse
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
FC Turin -
Atalanta
Premier League
Leicester -
Burnley (Delayed)
Premier League
Everton -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Inter Zapresic
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua

Am Mittwoch sitzt Jürgen Klinsmann zum ersten Mal auf der Trainerbank der amerikanischen Nationalmannschaft. Viel Zeit zur Vorbereitung auf das Prestigeduell gegen Mexiko hatte er nicht.

Jürgen Klinsmann gibt gerne zu, dass sein Einstand zu früh kommt. Der Zeitpunkt sei "sicher nicht ideal", sagt er, und das ist noch untertrieben. Nur neun Tage, nachdem er als neuer Nationaltrainer der USA vorgestellt wurde, findet am Mittwoch gleich das erste Länderspiel seiner Amtszeit statt.

Es geht im derzeit drückend warmen Philadelphia gegen Mexiko, und damit zusätzlich um jede Menge Prestige. Aber Klinsmann hat gewusst, auf was er sich da einlässt. "Es ist, wie es ist", sagt er deshalb lächelnd, "und ich beschwere mich nie."

Klinsmann hat keine Zeit vergeudet. Am Samstag tauchte er im schmucken Stadion von Philadelphia Union auf, er sah dort ein 1:1 gegen Houston Dynamo. Major League Soccer, das ist künftig sein Alltag. Noch am Sonntagabend bat er zum ersten Training, obwohl erst 13 Spieler da waren, darunter Jermaine Jones von Schalke 04 und Steven Cherundolo von Hannover 96.

Für Montag und Dienstag waren dann jeweils zwei Einheiten angesetzt. Diese beiden Tage, sagt Klinsmann, "geben uns einen kleinen Anhaltspunkt, wo wir stehen." Erste Eindrücke sammeln, dazu ein erstes gegenseitiges Kennenlernen, mehr ist wohl kaum möglich.

Der Beginn eines Prozesses

Der erste Eindruck auf dem Trainingsplatz ist noch gewöhnungsbedürftig. Zumindest rein äußerlich hat dieser Jürgen Klinsmann überhaupt nichts mehr zu tun mit dem ehemaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Er trägt nunmehr blaue Jacke, blaues Shirt und blaue Hose, und vorne drauf prangt das Emblem von "US Soccer".

Gesprochen wird Englisch und Spanisch. Bei den Einheiten kommuniziert Klinsmann viel, blickt ab und an auf einen Zettel, doch obwohl er erst mal nur wenig Zeit hat, wirkt er entspannt. "Wir werden einen Schritt nach dem anderen machen. Man kann den Prozess nicht beschleunigen", sagt der 47-Jährige.

Das Spiel am Mittwoch im imposanten Lincoln Financial Field, wo sonst die Football-Mannschaft der Philadelphia Eagles spielt, sieht Klinsmann daher nur als Beginn dieses Prozesses. Die Einheiten auf dem Gelände der University of Pennsylvania nannte er einen "wundervollen Start".

Fokus auf WM-Quali

Doch ernst wird es eh erst ab dem kommenden Juni. "Er hat uns gesagt: Das Wichtigste ist, dass wir uns auf diese WM-Qualifikation konzentrieren und dann runterfahren nach Brasilien und eine verdammt gute Vorstellung abliefern", sagt Torhüter Tim Howard: "Danach werden wir beurteilt werden." Bis 2014 läuft auch Klinsmanns Vertrag.

In den kommenden Monaten will Klinsmann zunächst jeden anhören und jedem eine Chance geben. Das gilt für die diesmaligen "Gasttrainer" wie den früheren Bundesligaprofi Thomas Dooley oder Martin Vasquez, Klinsmanns Assistent beim FC Bayern München.

Das gilt für Spieler wie Michael Bradley, Sohn des bisherigen Trainers Bob Bradley, der in Mönchengladbach keine Zukunft mehr hat. Oder Jones, der sich nach seiner Ausleihe zu den Blackburn Rovers in Schalker Mannschaft gekämpft hat. Das hat Klinsmann wohl imponiert, versprochen jedoch wird nichts, außer: "Jeder Spieler wird konstant überprüft werden."

Löw als Scout

Was die "deutschen" Spieler angeht, so könnten die womöglich nebenher von Joachim Löw beobachtet werden. So etwa alle zwei Wochen, hat Klinsmann Sports Illustrated verraten, habe er Kontakt mit dem Bundestrainer, "ausführlich" werde sich dann ausgetauscht über alles, was so los sei in der Welt des Fußballs.

Oder "Soccer", wie Klinsmann nun sagen muss. Und nur damit auch die Amerikaner verstehen: Was Löw bei der deutschen Nationalmannschaft so gut weiterführte, habe er, Klinsmann, dort angefangen. Womit er sagen will: Auch die USA können weit kommen, wenn sie ihn machen lassen.

Das Interesse am Einstand von Klinsmann hält sich freilich erst mal in Grenzen. Im Vorfeld des Spiels am Mittwoch gingen lediglich 25.000 Karten weg, das liegt an den hohen Eintrittspreisen ab 38 Dollar, am ziemlich ungünstigen Abendtermin unter der Woche und am überfrachteten Sportangebot in "Philly".

"Es wird trotzdem ziemlich komisch ausschauen, wenn das Stadion nur halb voll ist", schreibt die "Washington Post". Halb voll? In das "Linc" passen immerhin 69.000 Zuschauer.

Jürgen Klinsmann im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung