Fussball

Ein weiterer Titel für Furia Roja

SID
Die U-21-Auswahl der Spanier ist durch einen den Finalsieg gegen die Schweiz Europameister
© Getty

Weiterer Titel für den erfolgsverwöhnten spanischen Fußball. Die Iberer holten durch ein 2:0 gegen die Schweiz im Endspiel in Aarhus auch die U-21-Europameisterschaft.

Die Dominanz des spanischen Fußballs setzt sich fort: Nach Welt- und Europameisterschaft bei den Senioren holte auch die U 21 der Furia Roja den EM-Titel und trat die Nachfolge der deutschen Junioren um Mesut Özil, Manuel Neuer und Sami Khedira an, die 2009 triumphiert hatten.

Im Finale im dänischen Aarhus schlugen die Iberer die Schweiz durch Treffer von Ander Herrera (41.) und Thiago Alcantara (82.) mit 2:0 (1:0). Für Spanien war es der dritte Erfolg bei den U-21-Junioren nach 1986 und 1998.

DFB-Auswahl nicht für Endrunde qualifiziert

Das DFB-Team von Trainer Rainer Adrion hatte sich nach dem Titelgewinn 2009 in Schweden diesmal nicht für die Endrunde qualifizieren können und war in der Qualifikation an Island gescheitert. Neben den beiden Finalisten sicherte sich Weißrussland durch ein 1:0 (0:0) gegen Tschechien im Spiel um Platz drei das dritte Ticket für die Teilnahme am olympischen Fußballturnier 2012 in London.

Nur England konnte im Turnierverlauf Spanien ein Unentschieden (1:1) abtrotzen. Ansonsten brillierte die Mannschaft von Trainer Luis Milla fast wie die Auswahl von A-Nationalcoach Vicente Del Bosque.

Mit Kurzpassspiel, viel Ballbesitz, schnellen Rochaden und verwirrendem Kombinationsspiel dominierte die spanische Elf auch den Titelkampf in Dänemark. Überragender Spieler des neuen EM-Champions war der fünffache Turniertorschütze Adrian Lopez, der mit dem goldenen Schuh ausgezeichnet wurde.

Tami: "Die beste Mannschaft hat gewonnen"

Milla lobte allerdings ausdrücklich den Endspielgegner Schweiz: "Das war die beste Mannschaft, gegen die wir im Turnierverlauf gespielt haben." Die Eidgenossen erkannten den Erfolg der Spanier derweil neidlos an.

"Die beste Mannschaft hat gewonnen", sagte der Schweizer Coach Pierluigi Tami: "Mit dem Tempo und Rhythmus der Spanier kamen wir nicht zurecht. Ich bin sehr stolz und habe mich bei den Spielern bedankt. Sie gaben alles in den letzten vier Wochen." Der Schweizer A-Nationalcoach Ottmar Hitzfeld kann sich freuen, einige der U-21-Vize-Europameister haben sich für höhere Aufgaben in Dänemark empfohlen.

Allen voran Torwart Yann Sommer, der erst im Endspiel nach 432 Minuten erstmals bezwungen wurde und ein großer Rückhalt seiner Mannschaft war. Vor allem beim 1:0-Auftaktsieg gegen Gastgeber Dänemark überragte Sommer.

Die U-21-Europameisterschaft - alle Spiele im Überblick

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