Fussball

Messi: "Sind nicht die Besten aller Zeiten"

Von SPOX
Lionel Messi schlug mit Barcelona Manchester United im CL-Finale in London 3:1
© Getty

Seit dem 3:1 im Champions-League-Finale gegen Manchester United streiten sich Experten, ob der FC Barcelona die beste Mannschaft aller Zeit ist oder "nur" eine von vielen. Jetzt spricht der Beste: Lionel Messi. Chelsea will Luca Modric reich machen und Atletico Madrid baggert den Star des Gelben U-Boots an.

Der Beste spricht über die Besten: Lionel Messi holte im Mai in London mit dem FC Barcelona den dritten CL-Titel seit 2006. Seit dem einseitigen Finale gilt Barca bei vielen Experten als beste Mannschaft aller Zeiten. Davon will Messi nichts wissen.

"Ich sage nicht, dass wir die Besten der Geschichte sind. Es gab in allen Epochen überragende Mannschaften. Wir sind natürlich stolz, dass uns die Leute so hoch einschätzen. Und wir haben es auch verdient, dass man sich immer an uns erinnern wird. Aber die Besten? Nein!", sagte Messi dem italienischen Magazin "Il Mattino".

Angesprochen auf die Gründe der Übermacht Barcas sagte der Argentinier: "Wir arbeiten hart. Von nichts kommt nichts. Und wir behalten die Ruhe, auch wenn es einmal nicht so gut läuft."

Viel Geld für Modric: Der FC Chelsea will Luca Modric von Tottenham Hotspur reich machen. Laut "Sun" bieten die Blues dem Kroaten zirka 150.000 Euro pro Woche. Damit würde Modric sein aktuelles Gehalt fast verdreifachen.

Chelsea-Kapitän John Terry hofft auf viele gute neue Spieler: "Wir haben im Januar mit Fernando Torres und David Luiz zwei fantastische Spieler bekommen. Ich hoffe, da kommt noch mehr diesen Sommer."

Valero nach Madrid? Der neue Atletico-Coach Gregorio Manzano will gleich mächtig loslegen. Borja Valero, Seele des FC Villarreal, soll kommen. Problem: Valero darf laut Vertrag nicht unter 40 Millionen Euro Ablöse gehen.

Villarreal lässt aber mit sich reden. Laut "AS" müsste Atletico ca. 25 Millionen Euro aufbringen. Borjas Berater Julio Prieto wurde am Dienstag am Atletico-Stadion Vicente Calderon gesichtet.

Sanchez wird immer teurer: Alexis Sanchez wird derzeit von halb Europa gejagt. Barcelona, Inter Mailand und Manchester City sind dran am Star aus Udine. Der kostet aber.

"Das richtige Angebot für Alexis war noch nicht dabei. 35 Millionen Euro sind nicht genug", sagte Udine-Boss Gianpaolo Pozzo. "Sanchez ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Und wenn die interessierten Vereine seinen Wert nicht richtig einschätzen können, bleibt er eben bei uns."

Bei Arsenal wird's ungemütlich: Die Gunners haben die sechste Saison in Folge ohne Titel hinter sich. Die kuschligen Zeiten sind wohl vorbei.

Geschäftsführer Ivan Gazidis sagte auf einer Fan-Veranstaltung am Montag: "Die letzte Saison war kein Desaster, aber ich teile die Einschätzung der Fans, dass sie enttäuschend war, vor allem hinten raus."

Gazidis kündigte Veränderungen an. "Unsere Mannschaft wird ein neues Gesicht haben. Einige Spieler werden uns verlassen, einige werden dazustoßen. Wie Arsene Wenger schon sagte: Wir stehen vor einem heißen, anstrengenden Sommer bei Arsenal."

Eine Verstärkung kommt wohl aus Frankreich. Gervinho, der OSC Lille mit 15 Toren zum Double (Meisterschaft und Pokal) schoss, will laut Lille-Manager Frederic Paquet auf die Insel.

"Er hat mir seinen Wunsch geäußert, zu Arsenal zu wechseln. Wir werden bald mit Arsenal sprechen und sehen, was sie uns anbieten", sagte Paquet, der gleichzeitig Eden Hazard als "unverkäuflich" bezeichnete.

Der aktuelle Kader des FC Arsenal

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