Gleichzeitige Vergabe von zwei Weltmeisterschaften

Australien übt Kritik an WM-Vergabe-Modus

SID
Donnerstag, 12.05.2011 | 11:52 Uhr
Frank Lewy vom Australischen Fußball-Verband hat Kritik am WM-Vergabe-Modus geübt
© Getty
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Australiens Fußball-Verband FFA hat scharfe Kritik an der gleichzeitigen Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 durch die Exekutive des Weltverbandes FIFA geübt.

Australiens Fußball-Verband FFA hat scharfe Kritik an der gleichzeitigen Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 durch die Exekutive des Weltverbandes FIFA geübt.

"Es war ein fehlerhafter Prozess. Weil zwei Weltmeisterschaften zur gleichen Zeit auf dem Markt waren, hatten die Leute Gelegenheit, miteinander zu reden. Dadurch war das Spiel nicht mehr ausgeglichen", sagte FFA-Präsident Frank Lowy.

Australien scheitert im ersten Wahlgang

Einige Regierungen hätten alles daran gesetzt, den Zuschlag zu erhalten. Australien habe zwar auch Fehler gemacht, aber "ich hätte mich 24 Monate auf den Kopf stellen können, wir hätten es trotzdem nicht geschafft", sagte Lowy.

Bei der Abstimmung im Dezember 2010 hatte Australien nur eine Stimme erhalten und war im ersten Wahlgang gescheitert.

Die "Sunday Times" hatte zuvor berichtet, dass Katar Bestechungsgelder gezahlt hätte, um den Zuschlag für die WM 2022 zu erhalten.

Beweise für Bestechungszahlungen

Außerdem erklärte der britische Parlamentarier Damian Collins, dass ihm Beweise für Bestechungszahlungen in Höhe von 1,5 Millionen Dollar (gut eine Million Euro) an den FIFA-Vize Issa Hayatou aus Kamerun und den Ivorer Jacques Anouma vorlägen. Katars Fußball-Verband QFA weist alle Anschuldigungen zurück.

Auch Hayatou, der Präsident des afrikanischen Fußball-Verbandes, streitet die Vorwürfe "kategorisch" ab, heißt es in einem Statement des CAF.

Katars Bewerbungskomitee habe nur 1,8 Millionen Dollar (1,25 Millionen Euro) an die Generalversammlung des CAF gezahlt, um exklusiv mit der Generalversammlung sprechen und den Mitgliedern Präsentationen vorführen zu dürfen. Die Vereinbarung sei vom Exekutiv-Komitee des Verbandes gebilligt worden.

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