Fussball

Galliani: Kaka ist zu teuer für Milan

Von SPOX
Unglücklich in Madrid, zu teuer für Milan: Kaka hat es gerade nicht leicht, genauso wie in dieser Szene
© Getty

Milan-Geschäftsführer Galliani liebäugelt mit einer Kaka-Rückkehr und nennt gleich mal konkrete Vorausetzungen. Der FC Barcelona ärgert lieber seinen Erzrivalen und steigt in den Kampf um einen Argentinier ein. Apropos Argentinier: Die Spurs wollen den nächsten Messi gefunden haben. In London spielt außerdem eine Folge "Gute Zeiten, schlechte Zeiten."

Galliani nennt Vorraussetzung für Kaka-Rückkehr: Galliani kann es einfach nicht lassen. Seit einigen Monaten wird immer mal wieder über die Rückkehr des verlorenen Sohnes aus Madrid spekuliert. Jetzt äußerte sich Milan-Geschäftsführer Adriano Galliani in der italienischen TV-Sendung "Domenica Sportiva" zu diesem Thema und nannte erstmals die konkreten Vorausetzungen für eine Verpflichtung von Kaka: "Ricky verdient zu viel für unsere Verhältnisse, wir können uns nur ein Ibrahimovic-Gehalt leisten. Es tut mir leid, dass er Probleme in Madrid hat, aber um zu uns zurückzukehren, müsste er sich das Gehalt deutlich kürzen."

Noch heißer wird die Geschichte, wenn wir eine kleine Zeitreise machen: Beim CL-Spiel der Rossoneri gegen Tottenham war kein Geringerer als Kakas Vater im San Siro zu Gast. Ob als normaler Gast - oder um die "Heimkehr" seines Sohnes zu diskutieren - ist nicht überliefert.

Barca steigt in Pastore-Poker ein: Da hat wohl jemandem das Interesse des Erzrivalen aus Madrid nicht gefallen. So könnte man das Werben vom FC Barcelona an Javier Pastore vom US Palermo deuten. Laut "Sky Italia" ist Barca an Palermo herangetreten, um den Argentinier zu blockieren und somit einen Wechsel zu den Königlichen zu verhindern.

Allerdings sind die beiden spanischen Top-Klubs nicht die einzigen Interessenten. Schon am Sonntag  berichtete der argentinische Lokalsender "Radio Sucesos", dass Pastores Berater Marcelo Simonian bereits zu Verhandlungen in England ist. Das Ziel seiner Reise: Manchester, genauer gesagt ManUnited, die angeblich bereits kurz vor einer Verpflichtung stehen. Als mögliche Ablösesumme werden 40 Millionen Euro genannt. Die Namen Juventus und ManCity fielen im Pastore-Poker auch schon.

Tottenham will den neuen Messi: Wenn das nicht mal wieder ein zu früh gehypter Youngster ist. Sein Name hört sich zumindest schon mal klangvoll an: Juan Jose Vea Murguia. Der 17-Jährige ist momentan bei River Plate unter Vertrag und wird auf Grund seiner Spielweise schon mit Lionel Messiverglichen. Falls das wirklich stimmt, kann man Tottenham nur gratulieren. Denn die Spurs sind laut dem "Daily Mirror" scharf auf den Argentinier.

Zuerst wird Murguia allerdings im März noch die Südamerika-Meisterschaft spielen und im Anschluss daran nach London reisen, um über einen Wechsel im Sommer zu sprechen. Eine Hürde muss er aber für die europäische Fussballbühne noch nehmen: Er braucht bis dahin die spanische Staatsbürgerschaft, so eine Vorraussetzung der Spurs. Wenn es weiter nichts ist...

Song fällt gegen Barcelona aus: Schlechte Nachricht für alle Gunners! Mittelfeldspieler Alex Song wird das CL-Rückspiel gegen den FC Barcelona auf jeden Fall verpassen. Der Grund: Eine Knieverletzung aus dem Carling-Cup-Finale gegen Birmingham. Schon das torlose Unentschieden am Wochenende gegen Sunderland fand ohne ihn statt. Als er am Sonntag durch den entscheidenden Belastungstest fiel, gab Arsene Wenger gegenüber "Sky Sports News" bekannt: "Alex kann definitiv nicht spielen."

Dafür schaut es bei Cesc Fabregas und Jack Wilshere besser aus. Laut dem Arsenal-Coach kann Wilshere sicher auflaufen. Die Chancen bei Kapitän Fabregas bezifferte Wenger auf "90 Prozent". Die Hoffnung in London lebt also weiter.

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