Nach Einleitung des Untersuchungsverfahrens durch die FIFA

Donnerstag Entscheidung im Korruptionsskandal

SID
Montag, 15.11.2010 | 13:58 Uhr
Der Korruptionsskandal wirft kein gutes Licht auf die FIFA
© sid
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Gut vier Wochen nach der Einleitung eines Untersuchungsverfahrens kündigen sich im FIFA-Korruptionsskandal die ersten Konsequenzen an. Donnerstag werden erste Ergebnisse erwartet.

Im FIFA-Korruptionsskandal kündigen sich die ersten Konsequenzen an. Gut vier Wochen nach der Einleitung eines Untersuchungsverfahrens wird die Ethikkommission des Weltverbandes am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Zürich voraussichtlich ihre Ergebnisse präsentieren.

Die britische Zeitung "Sunday Times" hatte im Oktober mit einer Undercover-Recherche einen großen Skandal ins Rollen gebracht.

Temarii und Adamu suspendiert

Das Blatt hatte ein belastendes Video veröffentlicht, indem die FIFA-Exekutivkomitee-Mitglieder Reynald Temarii und Amos Adamu ihre Stimme feilgeboten haben sollen. Beide wurden von der FIFA-Ethikkommission bis zu einer endgültigen Entscheidung suspendiert.

Neben Temarii und Adamu suspendierte die FIFA vier weitere Funktionäre, die ebenfalls in die Korruptionsaffäre um die Vergabe der Endrunden 2018 und 2022 verstrickt sein sollen. Dabei handelt es sich um die ehemaligen Exekutivmitglieder Slim Aloulou (Tunesien), Amadou Diakite (Mali), Ahongalu Fusimalohi (Tonga) und Ismael Bhamjee (Botswana).

Auch Bewerbungskomitee reagiert auf Undercover-Recherche

Im Zuge der Korruptionsaffäre wurde nun auch das englische Bewerbungskomittee aktiv. Im Kampf um die Austragung der WM 2018 distanzierte sich das Gremium in einem Brief an die FIFA-Exekutive von der britischen Presse.

"Wir hoffen, dass Englands Bewerbung im Zuge der Aktivitäten einzelner britischer Medien nicht negativ gesehen wird, und hoffen, dass es Ihnen bewusst ist, dass wir keine Kontrolle über die Medien haben", hieß es in dem Schreiben.

Es sei eine schwere Zeit für die FIFA gewesen und als Mitglied der Fußball-Familie zeige man sich solidarisch, hieß es in dem Brief weiter. England kämpft derzeit mit Russland sowie den Doppel-Bewerbern Niederlande/Belgien und Spanien/Portugal um den Zuschlag für 2018.

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