Limacher-Zuarbeiter Boksic bei UEFA vor Aus

SID
Dienstag, 21.09.2010 | 18:21 Uhr
Peter Limacher und sein Zuarbeiter Robin Boksic könnten bald arbeitslos sein
© Getty
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Die Europäische Fußball-Union hat sich nach dem Verleumdungs-Streit mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München angeblich von Robin Boksic getrennt

Der 32-jährige Robin Boksic, ein Mitarbeiter des UEFA-Chefermittlers Peter Limacher, hatte die Münchner bezichtigt, ein Spiel an die Russenmafia verkauft zu haben.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins stern, das in der vergangenen Woche auch die Verstrickungen Boksics aufgedeckt hatte, beendete die UEFA nun "jegliche Zusammenarbeit" mit Boksic.

Nachdem die UEFA zunächst auf Konfrontationskurs mit den Bayern gegangen war, hatte sie nach einer Krisensitzung am vergangenen Donnerstag eingelenkt und eine interne Untersuchung der Vorfälle eingeleitet.

Limachers Zunft dagegen ungewiss

Die Zukunft von Limacher bei der UEFA ist angeblich ungewiss. Der Verband teilte dem stern mit: "Um die vollständige Unabhängigkeit der damit beauftragten Personen nicht zu kompromittieren, wird die UEFA bis zum Abschluss der Untersuchung in dieser Angelegenheit keine weiteren Erklärungen mehr abgeben."

Derweil weitet sich der Skandal um Boksic anscheinend immer mehr aus. Nach einem Bericht in der am Donnerstag erscheinenden stern-Ausgabe hat Boksic auch zwei Profis des 1. FC Köln der Bestechlichkeit bezichtigt.

Gegenüber Sicherheitsexperten der FIFA, so steht es in einem internen Vermerk des Weltverbandes, behauptete Boksic, "die manipulieren hundertprozentig und haben hohe Schulden bei diversen kriminellen Gruppen". Als Beweis versprach Boksic Abhörprotokolle des Bundesnachrichtendienstes, die er allerdings schuldig blieb.

Neue stern-Recherchen ergaben zudem, dass Boksic den FC Bayern nicht nur gegenüber der spanischen Staatsanwaltschaft, sondern während der WM in seiner Tätigkeit als UEFA-Gesandter auch der FIFA erzählte, es habe bei Vorständen des FC Bayern Hausdurchsuchungen gegeben.

Boksic soll laut stern überdies nachweislich Zugang zum Frühwarnsystem, mit dem seit Jahren Spielmanipulationen verhindert werden sollen, gehabt haben. Der 32-Jährige soll mit Unterstützung des Wettdaten-Dienstleisters "Betradar" bei der UEFA installiert worden sein.

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