Sonntag, 25.07.2010

International

Japans Verbandspräsident abgelöst

Der Präsident des japanischen Fußball-Verband, Motoaki Inukai, ist überraschend zurückgetreten. Der Chef der WM-Bewerbung für 2022 hatte offenbar den Rückhalt in der JFA verloren.

Das Aushängeschild des japanischen Fußballs, die Nationalelf, scheiterte bei der WM im Achtelfinale
© Getty
Das Aushängeschild des japanischen Fußballs, die Nationalelf, scheiterte bei der WM im Achtelfinale

Motoaki Inukai ist als Präsident des japanischen Fußball-Verbandes JFA und Chef des Organisationskomitees für die Bewerbung um die WM 2022 abgelöst worden. Der 68-Jährige, der den Posten zwei Jahre innehatte, wurde nach der Wahl der Mitglieder des Exekutivkomitees durch seinen Stellvertreter Junji Ogura ersetzt.

Der Wechsel an der Verbandsspitze erfolgt nur wenige Tage nach einer Inspektion des Weltverbandes FIFA, der der japanischen Bewerbung ein gutes Zwischenzeugnis ausgestellt hatte. Die FIFA lobte den gelungenen Spagat zwischen Alt und Neu, die Maßnahmen für den Umweltschutz sowie die gute Infrastruktur.

Medien spekulieren über Vertrauensentzug

Inukai Inukai sagte, er habe sein Amt freiwillig aufgegeben. "Mir fehlt die mentale und physische Stärke, um meiner großen Verantwortung in den kommenden beiden Jahren gerecht werden zu können", so der abgelöste Präsident.

In den japanischen Medien wird allerdings spekuliert, dass nur noch wenige der insgesamt 25 Mitglieder des japanischen Exekutivkomitees hinter Inukai standen.

2022 nicht so umworben

"Wir müssen verdeutlichen, warum wir erneut die WM ausrichten wollen", sagte der 71-jährige Ogura, der schon an der erfolgreichen Bewerbung für die WM 2002 beteiligt war, die Japan gemeinsam mit Korea ausgerichtet hatte.

Die Endrunden 2018 und 2022 werden zeitgleich am 2. Dezember in Tokio vergeben. Für beide Turniere haben sich England, Russland sowie die Partner Portugal/Spanien und Belgien/Niederlande beworben, dazu die USA. Nur für 2022 stehen neben Japan auch Südkorea, Australien und Katar in der Bewerberschlange.

FIFA lobt Japans "ausgewogene" Bewerbung

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